(Fast) gesunde Hafer-Kekse

Lieblingskekse ganz ohne schlechtes Gewissen!

„… Jesse, we need to bake!“

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Ich komme mir im Moment wirklich vor wie Walter White in der Serie Breaking Bad, wenn der „Stoff knapp wird“. Die Rede ist aber nicht von Crystal Meth, sondern von diesen oberleckeren Haferkeksen, die eher zufällig aus einer Laune heraus entstanden sind. Seitdem habe ich sie schon dreimal backen müssen… dreimal pro Woche. Jedes Mal, wenn sie abgekühlt sind und ich sie in eine Dose stapeln kann, sind sie gefühlt schon wieder aufgeknuspert und ich muss Neue backen. Sie haben nämlich (leider) ein ziemliches Suchtpotential.

Aber jetzt die gute Nachricht: mein schlechtes Gewissen so viele Kekse in kürzester Zeit aufgemampft zu haben, ist eigentlich unbegründet! In ihnen stecken nämlich nur gute Zutaten, kein weißer Zucker und garantiert keine versteckten Aromen oder Geschmacksverstärker. Ich bin eigentlich kein Verfechter von übertriebenem Diät-Wahn und der Abänderung von allem, was lecker ist, in kalorienarme Alternativen. Bei den Mengen, die wir aber zur Zeit von diesen Keksen verschlingen, ist es schon beruhigend, dass wir damit auch etwas auf unsere Linie achten.

Und hier das Rezept der oberleckersten Lieblings-Hafer-Müsli-Bananenchip-Cookies:

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Man nehme:

150g weiche Butter

60g brauner Zucker

1 Prise Salz

1 Teelöffel Zimt

1 Ei (Größe M)

1 Esslöffel (Soja-)Milch

1 – 2 Esslöffel Honig

1 Handvoll Schoko-Chunks / Tröpfchen

100g Bananen-Chips

180g Mehl

½ Teelöffel Backpulver

20g zarte Haferflocken

20g kernige Haferflocken

Die Butter nehmt ihr am besten schon einige Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Dann heizt ihr den Backofen auf 180°C (Umluft) vor. Die Bananenchips füllt ihr in einen stabilen Gefrierbeutel und klopft mit der Unterseite einer Pfanne so lange darauf herum, bis ihr gleichmäßige kleine Bananen-Chip-Bröckchen habt. Legt außerdem noch ein Backblech mit Backpapier aus.

Jetzt kann´s losgehen: Die Butter schlagt ihr zusammen mit dem braunen Zucker, einer Prise Salz, sowie ein wenig Zimt schaumig auf. Dann gebt ihr das Ei, die (Soja-)Milch und den Honig dazu und verrührt alles gründlich. Jetzt müsst ihr bei Eurer Küchenmaschine oder dem Handrührgerät den Knethaken aufstecken. Die trockenen Zutaten, sowie die Schoko- und Bananenstückchen gebt ihr alle gemeinsam in die Schüssel und lasst den Knethaken alles zu einem geschmeidigen, leicht klebrigen Keksteig verarbeiten. Jetzt dürft ihr natürlich auch mal probieren und wenn ihr es gerne etwas süßer möchtet, könnt ihr jetzt auch noch mit Honig oder Stevia nachhelfen. Wenn ihr mit dem Teig zufrieden seid, könnt ihr jetzt mit einem Esslöffel Portionen abstechen und diese mit den Händen zu Bällchen rollen. Die setzt ihr dann auf das Blech und drückt sie mit den Handknöcheln leicht platt (nicht zu sehr, sonst werden die Cookies flache Fladen). Der Teig sollte ungefähr ein Blech füllen (etwa 15 Stück?), der Abstand zwischen den Keksen muss nicht zu groß sein, da sie nicht stark „laufen“. Ihr könnt sie aber natürlich auch größer oder kleiner machen, dann solltet ihr nur den Abstand anpassen und vielleicht doch ein zweites Blech dazu nehmen.

Gebacken werden die Cookies dann ungefähr 17 Minuten, das hängt ein bisschen vom Ofen ab. Nach der Hälfte der Backzeit solltet ihr das Blech einmal im Ofen drehen, damit beide Seiten der Cookies gleich gebräunt werden. Wenn sie goldbraun sind und es in der Küche unverwechselbar nach frischen Keksen duftet, sind sie fertig und können aus dem Ofen genommen werden, um auf einem Gitter auszukühlen. Je nach Dicke der Kekse solltet ihr darauf achten, dass sie innen noch etwas weich und deshalb nicht so stabil sein können. Hebt sie also am besten mit einer Kuchenschaufel vom Blech, um sie nicht zu zerbrechen 😉

Und jetzt: Ran an den Ofen und losgeknuspert!

Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar

3 Kommentare zu „(Fast) gesunde Hafer-Kekse

  1. Ich liiiiiebe Haferkekse! Dein Rezept mit Bananen-Chips klingt saugut! Und ob solche Cookies nun mehr oder weniger gesund sind, in Maßen geht das total in Ordnung, zumal sie auch eine tolle Energiequelle am Morgen sein können. Danke für das Rezept 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Alex, danke für Deinen Kommentar! Du hast total recht, ich esse die Kekse auch am liebsten morgens, wenn es mit dem Frühstücken mal schnell gehen muss. Ich würde mich freuen, wenn du mir von Deinen Erfahrungen berichtest, falls du sie mal nachbackst! Ganz liebe Grüße, Laura

      Gefällt 1 Person

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