Bestester Marmorkuchen mit Kirschen – oder: eine Hommage an die Klassiker

Willkommen zurück meine lieben Backbegeisterten 🙂

Heute möchte ich ein Rezept mit Euch teilen, das zum absoluten Standard-Repertoire meiner Familie gehört und das wir schon so oft nachgebacken haben, dass wir es mittlerweile im Schlaf beherrschen. Und einen solchen Status bekommt nicht jedes Rezept, nein, das muss schon der besteste Marmorkuchen aller Zeiten sein…

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Marmorkuchen? Jaa, ich weiß, das klingt schon etwas altbacken und nach Omas Kaffeerunde. Aber wisst Ihr was? Ich finde, das klingt gar nicht schlecht. Ich bin ein Fan von den Klassikern, weil sie nicht ohne Grund von so vielen Menschen geliebt und jedes Wochenende gebacken werden. Marmorkuchen, Schwarzwälder-Kirschtorte, Maulwurfkuchen, Frankfurter Kranz und Fantakuchen. Kennt jeder und trotzdem wünschen wir sie uns zum Geburtstag von Mama und freuen uns, wenn sie genauso schmecken, wie jedes Jahr davor auch. Papageienkuchen, Herrentorte, Bienenstich, gedeckter Apfelkuchen, Linzer Torte und wie sie alle heißen…

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Wir lieben diese Klassiker, weil sie in uns mit einem Bissen sofort das Gefühl von Heimat, von Kindheit wiedererstehen lassen können. Und weil sie meistens von lieben Menschen für uns gebacken werden, die extra für uns noch eine Extraportion Sahne und eine Deko-Kirsche mehr obendrauf setzen. Weil bei der gemütlichen Kaffeerunde zwar jeder schon einmal Marmorkuchen gegessen hat, aber diese besondere Version am allerbesten findet und unbedingt das Rezept haben möchte. Und dann steht in unseren Backbüchern „Tante Annes Marmorkuchen“, obwohl wir gar nicht wissen, wessen Tante das eigentlich ist und über wieviele Ecken es in unseren Händen gelandet ist.

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Das liebe ich an Klassikern: Dass wir alle wissen, wie sie schmecken müssen und trotzdem keiner so schmeckt zu Hause.

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Und damit Ihr in Eurem Rezeptbuch jetzt auch den allerbesten Marmorkuchen der Welt, sogar noch mit saftigen Kirschen verfeinert, eintragen könnt, geht es hier weiter zum Rezept. Und während Ihr backt, halte ich mit meiner Freundin herrlich spießig ein sonntägliches Kaffeekränzchen ab. Mit Marmorkuchen. So.

Für eine Guglhupfform benötigt Ihr:

225g Margarine

225g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Esslöffel Rum

5 Eier (M)

225g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

für den dunklen Teig:

6 Esslöffel Schlagsahne

2 Esslöffel Kakao

für den hellen Teig:

50g gehackte Mandeln

außerdem:

eine Handvoll Kirschen aus dem Glas (abgetropft)

etwa 100g Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)

Deko


Heizt zuerst den Backofen auf etwa 160°C Ober- / Unterhitze vor und fettet Eure Guglhupf-Form gut aus. Am besten mehlt Ihr sie auch noch ein bisschen, diese Gugls können tückisch sein.

Schlagt dann die Margarine mit dem Zucker, Vanillezucker, dem Rum und dem Salz schaumig auf. Gebt dann nach und nach die Eier dazu und wartet, bis sich alles gut verbunden hat. Gebt Mehl und Backpulver zusammen zum Teig und vermischt beides dabei etwas mit einem Teelöffel.

Wiegt dann die Teigmenge in einer separaten Schüssel ab und nehmt die Hälfte des Teiges ab. Gebt den Kakao und die Sahne zur einen Hälfte und die Mandeln zur anderen.

Schichtet dann zuerst den hellen Teig in die Form und drückt einige der Kirschen in den Teig. Vorsicht, nicht zu viele, sondern wird der Teig zu feucht und lässt sich nicht gut aus der Form lösen. Gebt den dunklen Teig gleichmäßig auf den hellen und verteilt die übrigen Kirschen darauf. Dann noch leicht andrücken und die Oberfläche etwas glattstreichen, damit der Gugl später eine gerade Standfläche hat.

Backt den Gugl etwa eine Stunde und lasst ihn dann etwa eine halbe Stunde auskühlen, bevor Ihr in vorsichtig stürzt.

Wenn er ganz ausgekühlt ist, könnt Ihr ihn glasieren und mit Raspelschokolade nach Belieben verzieren.

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Ganz viel Freude beim Backen und Schlemmen und bis bald,

Eure Laura

   von glueckistbackbar

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