Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil

… für Dich, soll´s rote pinke Rosen regnen…

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Hach ja, wär das nicht schön, wenn Ihr Eure Liebsten zum Valentinstag neben dem obligatorischen Blumenstrauß auch noch mit einem Rosen-Törtchen überraschen könntet?

Und damit hallo und herzlich willkommen zum ersten Rezept für den #Valentinstag 2017!

Ich hatte ja schon immer eine Schwäche für etwas ausgefallene Rezepte und besonders der Geschmack von Rosen hat es mir angetan, seit ich einmal ein Glas Sekt mit einem Schuss Rosenlikör probieren durfte. Schon der blumige Duft verleiht diesem herzigen Törtchen einen sehr femininen und feinen Touch und die pastell-rosa Farbe lässt den lieblich-süßen Geschmack schon beim ersten Anblick erahnen…

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Denn nicht nur optisch kommt dieses Kunstwerk „rosig“ daher. Auch geschmacklich ist die Blume der Verliebten dabei. Da die Rose allein allerdings etwas eintönig wäre, hat sie sich hier mit der Kokosnuss zusammengetan. Die stiehlt ihr durch die neutrale Farbe auf keinen Fall die Show, unterstützt sie geschmacklich aber ganz wunderbar. Damit das Ganze auch nicht zu süß gerät, sorgen bunte Waldbeeren für die nötige Säure und Frische.

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Damit das süße Törtchen für zwei Esser nicht zu groß gerät, habe ich mich für Layer-Cake Backformen entschieden. Das sind drei runde Backformen à 20cm Durchmesser, die im Ofen nebeneinander Platz finden und perfekte Biskuitböden ergeben, die nach dem Backen genau aufeinanderpassen. So muss beim „Zusammenbauen“ auch nichts durchgeschnitten werden.

Für einen zusätzlichen Wow-Moment beim Anschneiden, habe ich die drei Böden noch im pinken Ombré-Stil eingefärbt. Die Waldbeer-Konfitüre dazwischen fügt sich farblich perfekt ein.

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Und wenn Ihr jetzt auch Eure Liebsten mit diesem zauberhaften rosa Blumenbouquet überraschen möchtet, dann geht es HIER weiter zum Rezept…

Für den Biskuitteig (bzw. die drei Böden) braucht Ihr:

4 Eier (Größe M)

4 Esslöffel weißen Rum mit Kokos (z.B. Malibu)

1 Prise Salz

ein Spritzer Zitronensaft

200g Zucker

180g Mehl

20g Kokosraspeln

1 Teelöffel Backpulver

Für die Creme:

6 Eiweiße (M)

300g Zucker (am besten „feinen Backzucker“)

etwas pinke Lebensmittelfarbe (am besten Gelfarbe, z.B. von Wilton)

300g Butter (Zimmertemperatur)

1 Fläschchen Rosenwasser à 50ml (z.B. Al Amier)

Außerdem:

Waldbeer-Konfitüre

weiße Zuckerperlen

Backformen für „Layer Cakes“ (ich habe drei Formen à 20cm Durchmesser verwendet), wahlweise könnt Ihr aber auch eine normale Springform verwenden und den Kuchen zweimal durchschneiden


Die Böden backt Ihr am besten am Vorabend. Heizt dafür den Backofen auf 150°C (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet die Backformen gut aus.

Trennt dann sorgfältig die Eier und gebt die Eiweiße in eine Schüssel. Dazu kommt der Kokos-Rum, eine Prise Salz und ein Spritzer Zitronensaft. Schlagt das Ganze dann auf höchster Stufe der Küchenmaschine oder des Handrührers zu einem festen Eischnee auf. Gebt dann noch den Zucker auf einmal dazu und schlagt ihn so lange unter, bis er sich aufgelöst hat und die Masse glänzt. Auf langsamer bis mittlerer Stufe können dann nach und nach die Eigelbe untergerührt werden. Generell gilt, so wenig rühren wie möglich, um die Fluffigkeit zu erhalten. Übrigens ein Wort, das man viel öfter benutzen sollte J

Dann wird vorsichtig das Mehl mit dem Backpulver über den Teig gesiebt und zusammen mit den Kokosflocken untergehoben. Auch hier behutsam vorgehen, wegen der Fluffigkeit…

Jetzt geht es an´s Färben. Wenn Ihr alles in einer Springform backen möchtet, dann färbt einfach die ganze Masse in Eurem bevorzugten Rosaton und füllt sie in die Backform. In meinem Fall habe ich die Teigmenge durch drei geteilt und in drei unterschiedlich intensiven Rosatönen gefärbt.

Gebacken wird das Ganze in drei Formen etwa 25 Minuten. In einer höheren Springform mindestens 40 Minuten. Überprüft zwischendurch immer mal wieder mit der Stäbchenprobe. Der Biskuit sollte nämlich nicht zu trocken werden.

Nach dem Backen dürfen die Böden vollständig auskühlen.


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In dieser Zeit könnt Ihr die Creme herstellen: Trennt dazu die Eier und gebt die Eiweiße zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel über ein warmes Wasserbad und schlagt die Masse solange mit der Hand auf, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Das merkt Ihr daran, dass beim Zerreiben zwischen den Fingerspitzen keine Körnchen mehr spürbar sind.

Füllt dann die Eiweiß-Masse unbedingt in eine kühle Schüssel und schlagt das Ganze am besten mit der Küchenmaschine etwa zehn Minuten auf höchster Stufe auf. Dann sollte die Masse vollständig abgekühlt sein und beim Herausziehen feste Spitzen bilden. Jetzt kann die Masse gefärbt werden.

Gebt dann löffelweise die Butter dazu und schlagt sie gut unter. Die Creme kann zwischendurch ausflocken. Keine Panik, das passiert hin und wieder und gibt sich wieder, wenn Ihr einfach ruhig weiterschlagt. Versprochen! Wenn sich alles gleichmäßig verbunden hat, gebt Ihr das Rosenwasser dazu. Das ganze Fläschchen sorgt für einen kräftig-blumigen Geschmack, testet einfach aus, wie intensiv Ihr das möchtet. Nochmal alles schön aufschlagen und dann kann auch schon zusammengesetzt werden!

Entweder Ihr schneidet jetzt Euren großen Biskuit durch oder Ihr habt drei verschiedene Kleine, dann legt ihr zunächst den dunkelsten auf Eure Tortenplatte. Verstreicht dann etwa ¼ der Creme auf dem untersten Boden und gebt etwas Konfitüre darauf. Ebenfalls glattstreichen. Verfahrt mit den anderen beiden Böden genauso. Schließt oben mit der Creme ab und streicht die ganze Torte dann dünn mit der Creme ein und stellt sie kühl.

Etwa ¼ der Creme sollte dann noch für die Deko übrig sein. Gebt sie in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt dann auf die Oberseite der gekühlten Torte Rosen auf. Beginnt dazu jeweils in der Mitte, indem Ihr die Tülle senkrecht über die Torte haltet, mit etwas Druck dort verharrt und dann zügig einen Kringel darum zieht. Dann den Druck rausnehmen und mit Schwung das Ende um die Rose herumlegen. Verfahrt so bis die Oberfläche bedeckt ist. Die Zwischenräume, die dabei entstehen und vor allem die Ränder könnt Ihr mit einfachen Tuffs ausfüllen, die wie kleinere Blüten aussehen. Wer mag, gibt noch einige weiße Zuckerperlen zwischen die Rosen.

Dann kaltstellen und vor dem Servieren wieder auf Zimmertemperatur bringen.

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Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Bis bald,

Eure Laura von glueckistbackbar

6 Kommentare zu „Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil

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