Ein weihnachtliches Willkommen, Ihr Lieben!

Spürt Ihr es auch schon? Das Kribbeln, die Vorfreude, dieses ganz besondere Gefühl, das einen in der Weihnachtszeit begleitet?

Als Kind freut man sich ja am meisten auf Heiligabend, den Tannenbaum und die Geschenke. Die Adventszeit erscheint einem endlos lang. Man wartet ungeduldig, öffnet jeden Tag ein Türchen am Adventskalender und kann es gar nicht abwarten, bis endlich das 24. Türchen an der Reihe ist.

 

Wenn man etwas älter wird, verändert sich das. Die Adventszeit scheint wie im Flug zu vergehen, das Weihnachtsfest kommt schneller als es einem lieb ist (und bevor man alle Geschenke beisammen hat…) und schwups ist alles wieder vorbei und das neue Jahr beginnt. Und dabei hat man sich doch fest vorgenommen, sich dieses Jahr weniger stressen zu lassen, sich auch mal Zeit für eine Tasse Tee und ein gutes Buch zu nehmen, mal wieder im Kerzenschein zusammen zu sitzen, die Weihnachtszeit eben bewusst für sich zu nutzen.

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Diesen Vorsatz habe ich auch dieses Jahr wieder gefasst und ich bin fest entschlossen, die Adventszeit voll auszukosten. In den letzten Jahren war ich meist von der Uni so eingespannt, dass die meisten Plätzchensorten spät abends gebacken wurden, der Adventskranz erst ab dem zweiten Advent aufgestellt wurde und Weihnachtsmarktbesuche auf dem Heimweg vom abendlichen Seminar stattfanden.

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal frei von solchen Verpflichtungen und freue mich so sehr auf kitschige Weihnachtsromane, aufwendige Backwerke, Duftkerzen, glitzernde Dekorationen, ausgedehntes Weihnachtsmarktbummeln, selbstgemachten Punsch und Spaziergänge vorbei an weihnachtlich geschmückten Vorgärten und hell erleuchteten Fenstern.

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Mein erster weihnachtlicher Beitrag dieses Jahr ist ein Plätzchenrezept, das genug Arbeitsschritte umfasst, um mit der ganzen Familie gebacken zu werden. Teig kneten, ausrollen, Plätzchen stempeln, ausstechen, backen und mit Marmelade zusammenkleben…

220g Butter

1 Bio-Ei

140g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

400g (Dinkel-)Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz


1 Glas Pflaumen-Marmelade

2 Teelöffel Lebkuchengewürz


Schlagt zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker weiß-schaumig auf. Gebt dann das Ei dazu. Vermischt die trockenen Zutaten und siebt sie über den Teig. Vermengt alles gut und schmeckt mit dem Gewürz ab.

Gebt den geschmeidigen Teig in etwas Frischhaltefolie und lasst ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen.

Heizt dann den Ofen auf 160°C (Ober- / Unterhitze) vor. Holt den Teig aus dem Ofen und rollt etwa die Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Stempelt mit einem Keksstempel das gewohnte Motiv auf und stecht es mit einem runden Keksausstecher aus. Nicht andersherum, auch wenn die meisten Keksstempel-Sets das so angeben… Achtet darauf immer eine gerade Anzahl von einem Motiv auszustechen, weil die Kekse später zusammengeklebt werden sollen.

Backt die Stempelkekse etwa 15 Minuten, wobei Ihr nach der Hälfte der Backzeit das Blech umdrehen solltet, um eine gleichmäßige Bräunung hinzubekommen. Selbst mein neuer Ofen bäckt etwas ungleichmäßig… Nehmt die Bleche heraus, wenn die Kekse goldbraun gebacken sind und lasst sie vollständig auskühlen.

In der Zeit könnt Ihr die Marmelade in einen Topf geben und etwas erhitzen. Rührt das Lebkuchengewürz unter, schmeckt sie ab und lasst sie wieder erkalten.

Klebt dann je zwei ausgekühlte Kekse gleichen Motivs mit der Marmelade aufeinander. Und fertig sind die Stempel-Doppelkekse mit Pflaumenfüllung 🙂

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Bis bald,

Eure Laura

 

 

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