Huhu Ihr Verliebten 🙂

In nicht einmal einer Woche ist Valentinstag, der Tag der Liebe. Ja, ich weiß, alles nur Kommerz, erfunden von der Floristik- und Geschenkartikel-Industrie, unromantisch, ein Tag wie jeder andere. Man muss sich ja fast schon schämen zuzugeben, diesen Tag wirklich zu feiern und sich über Blumen und kleine Geschenke zu freuen.

Aber wisst Ihr was? Ich finde, man sollte jede Möglichkeit nutzen, sich, seinen Partner und das Leben zu feiern. Und wenn es einen Tag gibt, an dem wir uns besonders aufeinander konzentrieren, einander kleine Aufmerksamkeiten schenken und etwas Außergewöhnliches unternehmen können, was sollte daran verkehrt sein? Es müssen ja auch nicht die überteuerten Sträuße und herzförmigen Pralinenschachteln sein…

Mein Vorschlag ist eine selbstgebackene Überraschung für den oder die Liebste!

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Oder Ihr backt sie gleich gemeinsam und genießt diese Cookies and Cream Torte als Dessert eines schönen Valentinstags-Essens 🙂

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Genau genommen gibt es diese Woche ja sogar zwei Rezepte. Die hübschen herzförmigen Cookies auf der Torte sind ebenfalls selbst gebacken. Ihr könnt die natürlich auch einzeln backen und hübsch verpackt verschenken. Andersherum funktioniert die Torte auch mit gekauften Keksen wunderbar 😉

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Wer sich also für die Rezepte interessiert, der liest hier weiter…

Etwa 50 herzförmige Chocolate Chip Cookies:

  • 105g weiche Butter
  • 100g weißer Zucker
  • 100g brauner Zucker
  • 1/2 Päckchen Tonka-Zucker (ersatzweise Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio-Ei (L)
  • 220g (Dinkel-)Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 100g Schokotröpfchen (Zartbitter oder Vollmilch)

Cookies & Cream – Himbeer – Torte:

Boden

  • 100g Margarine
  • 300g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g dunkle Schokolade (60 – 70%)
  • 150ml (Soja-)Milch
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Natron
  • 3 Bio-Eier (M)
  • 230g (Dinkel-)Mehl
  • 4 gestrichene Esslöffel Kakaopulver

Fruchtfüllung

  • 1 Packung TK-Himbeeren
  • 2 Esslöffel braunen Zucker
  • 1/2 Päckchen Gelatine (weiß, gemahlen)

Creme

  • 5 Bio-Eiweiß (M)
  • 300g weißer Zucker
  • 300g Butter (nicht Margarine)
  • etwa 10 Chocolate Chip Cookies (selbstgebacken oder gekauft)
  • 1 Esslöffel Kakaopulver
  • 1/2 Päckchen Tonka-Zucker
  • 50g Schoko-Tröpfchen (Zartbitter oder Vollmilch)

Deko

  • 150g dunkle Schokolade
  • etwas Kokosfett
  • 6 Chocolate Chip Cookies (selbstgebacken oder gekauft)
  • frische Himbeeren

Wir beginnen mit den Cookies!

Schlagt zuerst die Butter mit den drei Zuckersorten und dem Salz schaumig auf. Gebt dann das Ei dazu. Vermischt das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel und siebt es anschließend über den Teig. Verrührt alles. Hebt zum Schluss die Schokotröpfchen bis auf eine Handvoll unter. Wickelt den Cookie-Teig in Frischhaltefolie und kühlt ihn mindestens eine Stunde durch.

Heizt den Ofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vor und belegt zwei Backbleche mit Backpapier oder Silikon-Backmatten (hier empfohlen).

Nehmt den Cookie-Teig aus dem Kühlschrank, nehmt etwa walnussgroße Mengen ab. Jetzt geht es an´s Herzen formen: Dazu formt Ihr aus den Teigklumpen längliche Würtste von etwa 3 – 4 cm. Klappt dann die äußeren Enden wieder zur Mitte, sodass zwei Bögen entstehen. Formt dann noch mit Daumen und Zeigefinger eine nach unten zeigende Spitze und fertig ist die Herzform. Setzt die Herzen dann mit genügend Abstand auf die Bleche (die Kekse laufen nicht übermäßig). Backt die Bleche nacheinander etwa 10 Minuten, wobei Ihr nach der Hälfte der Backzeit das Blech umdrehen solltet, damit die Bräunung gleichmäßig klappt. Wenn die Kekse von allen Seiten gebräunt sind, nehmt sie aus dem Ofen. Drückt dann vorsichtig noch die übrigen Schokotröpfen, die ihr vorher zurückgehalten habt, in die noch weiche Oberfläche der Kekse. Das sieht später hübscher aus.

Nehmt die Cookies nach ein paar Minuten Kühlzeit von den Blechen und lasst sie auf Kuchengittern vollständig auskühlen.


Für den Boden geht Ihr vor, wie in diesem Rezept.

Schneidet diesen nach dem Backen und Auskühlen zweimal horizontal durch.


Für die nötige Säure sorgt die Himbeer-Fruchtfüllung. Für diese lasst Ihr eine Packung Tiefkühl-Himbeeren über Nacht auftauen. Püriert die Früchte dann und streicht die Masse durch ein Sieb in einen Topf. Gebt den Zucker dazu und lasst alles kurz aufkochen. Quellt die Gelatine nach Packungsanleitung, löst sie auf und gebt sie zur heißen Himbeer-Masse. Stellt den Topf über Nacht kühl.


Für die Creme verwendet Ihr zunächst mein Standard-Rezept für Swiss Meringue Buttercreme. Teilt die Creme dann in zwei Hälften. Gebt die Cookies in einen Gefrierbeutel und klopft darauf herum, bis nur noch kleinste Brösel sichtbar sind. Gebt diese Brösel zur einen Hälfte der Creme. In diese Hälfte kommt auch das Kakaopulver und der Tonka-Zucker. Hebt außerdem zum Schluss die Schokotröpfchen unter.

Wenn alles vorbereitet ist, streicht Ihr die Hälfte der Cookie-Creme auf den untersten Boden. Darauf kommt die Himbeerfüllung, die Ihr gleichmäßig verteilt und glatt streicht. Es folgen der zweite Boden, die andere Hälfte der Cookie-Creme und der Deckel der Torte.

Streicht anschließend die komplette Torte mit der übrigen Hälfte der Buttercreme ein und stellt die Torte kalt.

Schmelzt die Schokolade mit etwas Kokosfett für den Dripping-Effekt. Gebt vorsichtig soviel Schokolade auf die Oberseite der Torte, dass sie bedeckt ist, aber nichts an den Seiten herunterläuft. Streicht sie vorsichtig glatt. Zieht dann eine Spritze mit der flüssigen Schokolade auf und tropft jeweils kleine Mengen Schokolade entlang des Randes, sodass ein gleichmäßiger „Dripping Effekt“ entsteht. Setzt zum Schluss die Cookies auf die noch weiche Schokolade und krönt die Torte mit einer frischen Himbeere in der Mitte.

Und fertig ist die zauberhafte Valentinstags-Torte oder für Feiermuffel auch einfach eine Cookies & Cream – Himbeer – Torte 😉

 

 

Einen schönen Valentinstag und bis bald,

Eure Laura

Ein Kommentar zu „Valentins-Torte „Cookies & Cream“

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