Der allerbeste Dinkel-Pizzateig mit Dattel-Bacon-Chili-Belag (Blogevent „You had me at pizza“)

Meine Lieben, wie schön, dass Ihr wieder dabei seid 🙂

Diejenigen unter Euch, die regelmäßig mitlesen haben vielleicht mitbekommen, dass ich beim letzten Blogevent von Marc von bake to the roots teilgenommen habe und dabei mein Rezept für den Birnenkuchen mit Streuseln neu aufgelegt habe.

Das hat mir so großen Spaß gemacht, dass es für mich klar war, auch bei seiner aktuellen Aktion wieder dabei zu sein. Und ganz ehrlich: Das Motto der aktuellen Challenge könnte auch nicht besser zu mir passen:

„You had me at pizza!“

Diesmal geht es nämlich um alles, was mit Pizza zu tun hat. Alle Rezepte sind erlaubt und die besten werden von einer Jury ausgewählt. Zu gewinnen gibt es natürlich auch was. Und das Beste ist: Ihr könnt auch ohne Blog teilnehmen! Genauere Infos findet Ihr bei Mark auf dem Blog.

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Und jetzt zu meinem Beitrag!

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Pizza ist für mich ein besonderes Thema. Es ist eines meiner absolut liebsten Gerichte, ich mag das weiche Brot, die würzige Tomatensoße, den Geschmack von geschmolzenem Käse und den Duft, der sich beim Backen überall verbreitet. Meine liebste Sorte ist seit Jahren unangefochten: Hawaii!

Wo ist also das Problem? Wie Ihr ja vielleicht wisst, vertrage ich kein Weizenmehl. Habt Ihr schon einmal in der Pizzeria Eures Vertrauens eine Pizza aus Dinkelmehl auf der Karte gesehen? Nein? Ich auch nicht.

 

 

Pizza gibt es für mich also nicht beim Italiener oder Lieferservice und auch nicht in Italien. Wenn ich Lust auf Pizza bekomme, muss ich mir etwas einfallen lassen. Und so ist auch dieses Rezept entstanden: Es ist das Ergebnis von jahrelangem Experimentieren, um das perfekte Rezept für Dinkel-Pizzateig zu kreieren.

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Und weil auf Pizzateig natürlich auch ein toller Belag gehört, habe ich mir für Euch etwas einfallen lassen: Wie hört sich knusprig-krosser Bacon, süße Datteln und feurige Chili-Honig-Sauce für Euch an? Dachte ich mir 😉

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Karibisches Schichtdessert mit Ananas und Kokos-Rum

Hallo Ihr Lieben und ganz herzlich willkommen zurück!

Genießt Ihr auch die wunderbar sommerlichen Temperaturen und verbringt Eure Zeit am liebsten im Freibad, am See oder beim Picknicken?

Da beneide ich Euch im Moment ziemlich… die schönen Seiten dieses Sommers werde ich dieses Jahr leider größtenteils verpassen. Ich kann in der Sonne einfach nicht lernen und wenn der Kopf voller Uni-Wissen schwirrt, entspannt es sich sowieso schwierig…

Aber damit wenigstens kulinarisch der Sommer bei mir, und natürlich auch Euch, ankommt, habe ich mir ein karibisches Dessert ausgedacht. Und das Beste daran ist, dass es so super vorzubereiten ist und nach ein paar Stunden im Kühlschrank sogar noch erfrischender schmeckt!

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… Ananas, Kokos und kühle Sahne …

… die perfekte Kombination für den Sommer …

… wie ein Piña Colada-Cocktail zum Löffeln … 

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Ergibt etwa 5 Gläser.

Für den Teig braucht Ihr:

80g Margarine

80g Zucker

1 Bio-Ei (M)

80g (Dinkel-)Mehl

1 Teelöffel Backpulver

1 Scheibe Ananas (frisch oder aus der Dose)

Für das Ananas-Kokos-Kompott:

1 Dose Ananas (oder 1 frische Frucht)

2 Esslöffel weißen Rum mit Kokos (z.B. Malibu) + etwas Ananas-Saft

etwas gemahlene Vanilleschote (oder Vanille-Zucker)

1 Esslöffel Speisestärke

etwas Ananas-Saft

Außerdem:

1 Becher Schlagsahne, ersatzweise Sahnequark, Joghurt, Skyr…

1 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanille-Zucker


Heizt zuerst den Backofen auf 160°C (Umluft) vor und belegt ein Backblech mit Backpapier.

Schneidet die Ananas in möglichst kleine Würfel und stellt sie beiseite.

Schlagt die Margarine mit dem Zucker weiß-schaumig auf. Schlagt dann das Ei darunter und gebt dann das Mehl mit dem Backpulver dazu. Zum Schluss hebt Ihr etwa eine Scheibe Ananas, kleingeschnitten, unter. Streicht den Teig dann gleichmäßig auf ein Backblech und backt ihn etwa 15 Minuten goldbraun. Lasst ihn dann auskühlen.

In der Zeit wird das Kompott gekocht: Gebt dazu die Ananas-Würfel mit dem Rum und der Vanille in einen Topf und gießt etwas Ananas-Saft dazu. Kocht alles sprudelnd auf und stellt die Hitze dann herunter. Lasst alles köcheln, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist. Verrührt die Speisestärke mit dem Ananassaft in einem Becher und gebt das Gemisch dann in das Kompott. Verrührt alles gut, kocht die Mischung nochmal auf und zieht sie dann vom Herd.

Schlagt noch die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Zucker steif und stellt sie kühl.


Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, zerbröselt ihn möglichst fein und füllt etwa zwei Drittel der Krümel in die Gläschen. Schichtet dann die Sahne und das Kompott darauf und achtet darauf, dass alle Schichten von außen gut sichtbar sind. Schließt mit einer Schicht Krümel ab und stellt die Gläschen bis zum Servieren schön kalt.

Ich habe zur Deko noch grüne Ananas-Palmen aus Papier gebastelt und mit einem Holzstäbchen in die Gläschen gesteckt. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr Euch solche ganz einfach nachmachen: Schneidet dazu eine Form Eurer Wahl je zweimal aus grünem Papier aus und schneidet je eines von oben bis zur Mitte und eines von unten bis zur Mitte ein. Schiebt die beiden Formen wie ein Kreuz übereinander, so dass vier 90°-Winkel entstehen und Euer Topper wie ein Baum aussieht. Befestigt noch ein Holzstäbchen daran und fertig ist die karibische Deko!

Machen sich bestimmt auch gut in einem Cocktail-Glas oder als Topper auf sommerlichen Cupcakes!

Bis bald,

Eure Laura

 

Einhorngeprüfte Regenbogen-Cupcakes

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

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Mein schlechtes Gewissen Euch jetzt schon einige Zeit auf das nächste Rezept warten zu lassen ist so riesengroß, dass ich diese Regenbogen-Cupcakes in Windeseile abgetippt habe.

Die Vorbereitung auf mein Staatsexamen spannt mich zur Zeit einfach zu sehr ein und ich komme nicht einmal mehr zum Backen, geschweige denn zum Bloggen. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen, in denen ich Euch jede Woche mit Törtchen und Keksen bombardieren werde, versprochen 😉

Die süßen Regenbogen-Cupcakes habe ich für den Kindergeburtstag meines kleinen Neffen gebacken. Thematisch passen sie ja zur Zeit perfekt in den allgemeinen Einhorn-Hype und die bunten Farben waren der Renner bei allen kleinen Geburtstagsgästen.

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Geschmacklich sind sie, passend für den anspruchsvollen Geschmackssinn von Kindern, möglichst schlicht vanillig gehalten. Zu viele Aromen oder Schnickschnack mögen die meisten Kinder sowieso nicht. Also Hauptsache bunt!

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Hier geht´s, ohne lange Vorrede, direkt zum Rezept:

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Mohn-Waldbeer-Cupcakes zu Muttertag

Huhu Ihr Lieben 🙂

Am Sonntag ist schon Muttertag und Ihr habt noch keine Idee, wie Ihr Eurer Mama eine Freude machen könnt?

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Ich hätte da einen Vorschlag: Diese Mohn-Waldbeer-Cupcakes sind wirklich etwas Besonders und mit ihrer hübschen lila Farbe machen sie sich ganz besonders gut auf dem Kaffeetisch. Und das Beste ist: Sie sind ratzfatz fertig und sehen dabei so schön aufwendig aus 😉

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Die Kombination von Mohn und Beeren fand ich schon immer spannend und ich finde, die beiden ergänzen sich mit ihrer Süße und Säure ganz wunderbar.

Meine Mama durfte die Süßen schon testen und war begeistert. Deshalb kann ich ihnen offiziell die „Mama gefällt das“-Plakette verleihen und Euch versichern, dass Ihr damit am Sonntag einen Volltreffer landen werdet 🙂

Aber jetzt genug geschwärmt und zum Rezept…

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Für den Teig:

200g gemahlener Mohn

100g (Dinkel-)Mehl

150g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Teelöffel Backpulver

1 Teelöffel Orangenabrieb

2 Esslöffel (Soja-)Milch

5 Bio-Eier (M)

1 Prise Salz

Für das Topping:

300g Waldbeeren (TK-Mischung)

300ml (Soja-)Milch

1,5 Päckchen Puddingpulver (Sahne-Geschmack)

2 Esslöffel Zucker

250g Margarine

100g Puderzucker

2 Esslöffel Marmelade (z.B. Waldbeer oder Blaubeer)


Zuerst gebt Ihr für die Creme die Waldbeeren in einen Topf und lasst sie aufkochen, bis sie schön weich sind und ihren Saft abgeben. Siebt das Ganze, um die Kerne und Schalen loszuwerden, gebt die Flüssigkeit in einen Messbecher und füllt mit der (Soja-)Milch bis auf 500ml auf. Kocht die Mischung noch einmal auf und stellt daraus nach Packungsanleitung einen Pudding aus 1,5 Päckchen her. Deckt die Oberfläche sofort nach dem Kochen mit Frischhaltefolie ab und lasst den Pudding auskühlen.

Heizt dann den Backofen auf 170°C (Umluft) vor und setzt Papierförmchen in ein Muffinblech.

Für den Teig gebt Ihr Mohn, Puderzucker, Vanillezucker, Backpulver, Orangenabrieb und die Sojamilch in eine Schüssel und vermischt alles. Trennt die Eier und gebt die Eigelbe zu den übrigen Zutaten. Die Eiweiße schlagt Ihr mit einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise Salz steif. Hebt den Eischnee dann ganz vorsichtig unter die Mischung und gebt den Teig gleichmäßig in die Förmchen. Backt sie etwa 20 Minuten und prüft mit der Stäbchenprobe, ob sie durchgebacken sind. Lasst sie dann vollständig auskühlen.

Für die Creme schlagt Ihr die Margarine mit dem Puderzucker und der Marmelade erst einmal schaumig auf. Rührt dann Euren erkalteten Pudding auf, bis keine Stückchen mehr spürbar sind und gebt ihn esslöffelweise zur Creme. Schlagt immer erst alles auf, bis Ihr neuen Pudding dazugebt. Wenn alles verbunden ist, könnt Ihr noch mit einem Teigspatel die größten Luftblasen herausrühren.

Begradigt Eure kalten Muffins zuerst wenn Ihr mögt und spritzt das Topping dann gleichmäßig auf. Ich habe zur Dekoration noch einen Eulen-Stecker aufgesetzt.

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Viel Spaß damit und einen wunderschönen Muttertag wünsche ich Euch und Euren Familien 🙂

 

Bis bald,

Eure Laura

Scharfes Schoko-Sauerkirsch-Chili-Törtchen

Huhu Ihr Lieben 🙂

Es wird Zeit für ein bisschen soul food! Ich als bekennender Chocoholic stelle mir da sofort eine gewaltige Schokobombe vor, schön dunkel mit viel Creme und saftigen Böden.

Dieses Törtchen habe ich mir zum Geburtstag für einen lieben Menschen ausgedacht und der Beschenkte ist ein großer Fan von allem, was mit Chili zu tun hat und sehr dunkler Schokolade. Dazu kommt meine (momentane) Leidenschaft für Sauerkirschen, vor allem in Kombination mit Schokolade und fertig war die Idee eines Schoko-Törtchens mit Sauerkirsch-Chili-Kompott und dunkler Schoko-Sahne-Creme.

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Ich habe mich bewusst für eine 18er-Form entschieden, da die Torte ein bisschen extrem mächtig ist… und daher kleine Stückchen vollkommen ausreichen 🙂

Um auch von außen schon auf die leckere Füllung aufmerksam zu machen, habe ich während des Aufstapelns beschlossen, sie als „Naked Cake“ zu belassen, das heißt, sie nicht einzustreichen, sodass alle Schichten sichtbar sind. Und ganz ehrlich, wie die Schoko-Creme und die Kirschen an den Seiten herausspitzen… das macht doch eindeutig Lust auf mehr, oder?

Geschmeckt hat das Ganze dann auch wirklich grandios, ich war selbst begeistert von der Kombination. Und die Chili war wirklich nicht dominant, weshalb auch die Nicht-Scharfesser am Tisch auf Ihre Kosten kommen konnten. Wer es etwas kräftiger mag, der dosiert einfach etwas mehr.

Für den tollen Schoko-Boden habe ich mich übrigens bei der Kuchenkönigin inspirieren lassen und nur den Zucker etwas reduziert, weil das Törtchen etwas herber werden sollte.

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Und jetzt höre ich auf, Euch den Mund wässrig zu machen und verrate Euch das Rezept:

„Scharfes Schoko-Sauerkirsch-Chili-Törtchen“ weiterlesen

Alice im Wunderland-Törtchen mit schwarzem Tee und Zitrone

Hallo Ihr Lieben 🙂

Wie Ihr ja vielleicht wisst, lege ich im Herbst diesen Jahres meine Staatsexamensprüfungen, unter anderem in Englischer Literaturwissenschaft, ab. Zur Vorbereitung und auch mit großer Begeisterung lese ich deshalb zur Zeit die schönsten Bücher meiner Kindheit noch einmal im englischen Original und freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn ich ein berühmtes Zitat entdecke 😉

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Ich mag es ganz besonders, wenn in den Büchern von wunderlichen Speisen und Getränken die Rede ist, deren Geschmack und Aussehen ich mir schon früher in den buntesten Farben ausgemalt habe. Mein heutiges Rezept ist daher eigentlich eher eine Dekorations-Idee, oder ein Thema für eine Motto-Party.

Wer an Alice im Wunderland denkt, hat sofort das Fläschchen mit dem „Drink me“-Etikett und den kleinen Kuchen mit der Aufschrift „Eat me“ vor Augen, die Alice groß genug wachsen und klein genug schrumpfen lassen, um an einen Schlüssel auf einem hohen Tisch heranzureichen oder durch eine winzige Tür zu passen.

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Ich habe mich schon immer gefragt, wie dieser Kuchen wohl schmecken würde. Welche Assoziationen habt Ihr im Kopf, wenn Ihr diesen Textauszug lest:

“ […] Soon her eye fell on a little glass box that was lying under the table: she opened it, and found in it a very small cake, on which the words ‘EAT ME’ were beautifully marked in currants. ‘Well, I’ll eat it,’ said Alice, ‘and if it makes me grow larger, I can reach the key; and if it makes me grow smaller, I can creep under the door; so either way I’ll get into the garden, and I don’t care which happens!’

She ate a little bit, and said anxiously to herself, ‘Which way? Which way?’, holding her hand on the top of her head to feel which way it was growing, and she was quite surprised to find that she remained the same size: to be sure, this generally happens when one eats cake, but Alice had got so much into the way of expecting nothing but out-of-the-way things to happen, that it seemed quite dull and stupid for life to go on in the common way.

So she set to work, and very soon finished off the cake. […]“

(Carroll, Lewis. Alices´s Adventures in Wonderland. Chapter I.)

Ich musste (auch wegen der Tee-Zeremonie des verrückten Hutmachers) sofort an den Geschmack von gesüßtem schwarzem Tee denken. Und von meinem England-Urlaub hatte ich noch ein Glas Lemon-Curd, welches ganz wunderbar zum süßen Fondant und dem herben Tee passt und dazu noch „very British“ daherkommt.

Apropos Fondant: Der ist ja der eigentliche Clou, an den sonst eher gewöhnlichen Muffins. Ich wollte unbedingt ein Design, das an Alice blaues Kleid mit der weißen Schürze aus der Disney-Verfilmung (und anderen) angelehnt ist. Dazu habe ich die Küchlein mit Lemon-Curd gefüllt, mit Zitronen-Buttercreme eingestrichen, dann mit hellblauem Fondant eingedeckt und ein weißes „Spitzendeckchen“ als Topper modelliert. Das obligatorische „EAT ME“ habe ich in Form einer Fahne umgesetzt, weil keine Zuckerschrift fein genug ist, um auf dem winzigen Törtchen noch lesbare Buchstaben zu zaubern.

Der rote Zaubertrank ist bei mir rot gefärbtes Wasser eine Tinktur nach streng geheimer Rezeptur, die ich Euch leider nicht mitteilen darf. Für Eure Mottoparty könnt Ihr hier aber natürlich auch rote Bowle, Limonade oder Kirschsaft verwenden 😉

Und jetzt los zum Rezept, oder ab zum Bücherregal…

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Schoko-Erdnussbutter-Karamell Cupcakes oder „the All American“

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

Habt Ihr die Oster-Feiertage gut überstanden? Wir hatten ein paar schöne ruhige Tage mit der Familie und viel gutes Essen 😉

Letzte Woche sind wir ja von unserem Kurzurlaub nach Yorkshire zurückgekommen und mein Koffer war so voller Backbücher und Zutaten wie mein Kopf mit Ideen, Geschmäckern, Gerüchen, Dekoration und Klängen.

England hat eine herrliche Backtradition und an jeder Ecke kann man frische duftende Hot Cross Buns, fluffige Scones und krümelige Shortbread-Kekse kaufen, um sie zu einer Tasse schwarzen Tees stilvoll zu genießen. Besonders die saftigen Carrot Cakes und Teabreads haben es mir angetan, und obwohl gerade weil ich die nur bei den anderen anknabbern und kein ganzes Stück allein essen konnte (Weizenmehl, Ihr versteht), musste ich mir unbedingt ein Backbuch mitnehmen, um die Köstlichkeiten zu Hause mit Dinkelmehl nachzubacken.

Ihr könnt Euch also mit mir auf wunderbare Rezepte von der Insel freuen, die ich in naher Zukunft auf den Blog packen werde.


Aber jetzt zum eigentlichen Thema des heutigen Eintrags: Diese grandiosen Cupcakes!

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Auch dazu gibt es eine Geschichte, die mit England zu tun hat. Bei unserem Besuch im bezaubernden York (müsst Ihr unbedingt auch mal hin!) haben wir die traditionelle tea time nämlich im wahrscheinlich niedlichsten Cupcake-Café der Welt Crumbs Cupcakery eingenommen. Die Einrichtung, das romantische Geschirr, die superherzliche Chefin, Rosenlimonade (!) und zuckersüße Cupcakes. Einfach ein Träumchen dieses Café. Und der besondere Clou: Es gibt mehrere Cupcake-Sorten auch glutenfrei. Jackpot für mich 🙂

Mein Papa hatte sich für den „All American“ entschieden, einen Cupcake aus dunklem Schoko-Teig, gefüllt mit Karamell und Erdnussbutter und getoppt mit einem cremigen Erdnussbutter-Topping mit gehackten Nüssen. Noch vor dem letzten Bissen wurde sofort eine Bestellung aufgegeben: Laura, die darfst du auch mal backen!

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Und da Papa passenderweise auch noch am Ostermontag Geburtstag hatte, war klar, was ich dieses Jahr zur Kaffeetafel beisteuern würde. Ich habe den „All American“ also probiert und mir ein Rezept ausgedacht, was dem Geschmack sehr nahe kommen könnte und mich gegen die verwendete amerikanische Buttercreme entschieden, weil ich die Textur von Puderzucker im Mund und die extreme Süße nicht mag. Stattdessen gibt es eine deutsche Buttercreme aus Mandelpudding mit Erdnussbutter und die Karamell-Füllung habe ich mit karamellisierter Kondensmilch gelöst. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Schokolade, Erdnussbutter, Karamell, Nüsse. Klingt nach einer Erfolgsgeschichte, und das ist es auch absolut.

Hier geht´s weiter zum Rezept:

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Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos

Ei, ei, ei.. Ostern naht mit großen Schritten und ja, Ihr ahnt es schon, es gibt hier schon wieder nichts Gebackenes. Ich überlege ernsthaft, den Blog in „Glück ist Schokolade“ umzubenennen, aber das wäre wohl doch etwas einseitig… 😉

Heute geht es nämlich – Überraschung – um Schokolade, und zwar genauer um selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und „Bounty“-Füllung. Ich habe mir das Set zum Ostereier-Gießen von Tchibo diese Woche gegönnt, nachdem aus der Uni eine wunderbare Nachricht kam. Und dann musste ich natürlich sofort loslegen!

Man kann damit sowohl halbe, als auch ganze Eier-Pralinen gießen, mit Füllung oder als Vollschokolade. Sie sind allerdings so groß wie Hühner-Eier und das aus Vollschokolade ist für meinen Geschmack etwas sehr mächtig und unhandlich zu essen. Ich habe mich also für zwei verschiedene Füllungen entschieden und habe die weißen „Bounty“-Eier zusammengesetzt und die dunklen Eierlikör-Pralinen halb belassen. So kann jeder soviel naschen, wie nach dem Osterbraten und den anderen Leckereien noch reinpasst 😉

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Ich muss Euch allerdings noch was gestehen… aber psst!

Der Grund, warum Ihr auf den Fotos nur die schönen Pralinen von außen seht und keinen Blick auf die Füllung erhaschen könnt, liegt daran, dass es nicht besonders toll aussähe, flüssigen Eierlikör über den Tisch laufen zu lassen. Denn ja, die Eierlikör-Eier sind flüssig gefüllt und das nicht unbedingt freiwillig… Ich wollte den Likör eigentlich mit Sahnesteif andicken, was zumindest bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. Im Internet habe ich später gelesen, dass „Paradiescreme“ Pulver Vanille dafür besser klappen soll. Deswegen habe ich Euch das im Rezept einfach geändert. Wer bewusst flüssige Füllung haben möchte, der gießt den Eierlikör einfach so in die Hohlformen 😉

Zu den beiden Rezepten geht es hier weiter…

„Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos“ weiterlesen

Avocado-Limetten-Guglhupf

Huhu Ihr Osterhäschen!

Habt Ihr schon das passende Rezept für den Osterbrunch? Oder wird bei Euch ausgeschlafen und dann erst zur Kaffeezeit groß Kuchen aufgetischt?

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Egal wie Ihr Ostern dieses Jahr verbringen werdet, mein heutiges Rezept passt so oder so perfekt dazu! Es gibt nämlich einen exotischen Avocado-Limetten-Guglhupf mit limettigem Zuckerguss und ein paar Pistazien.

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Die frische grüne Farbe der Avocado ruft ja geradezu nach Frühling und passt perfekt zu pastelliger Tischdeko und bunten Ostereiern! (Gründonnerstag, merkt Ihr was?)

Die Limette bringt dann die nötige Leichtigkeit bei all den schokoladigen und schweren Schlemmereien… Und saftig ist der Gugl durch soviel Flüssigkeit und weiche Frucht- (oder Gemüse? Was genau ist Avocado eigentlich…) sowieso.

Außerdem finde ich ja, dass Guglhupfs sich generell dekorativer auf einer Kaffeetafel machen, als zum Beispiel ein Kastenkuchen. Sie haben sowas traditionelles und die schönen Muster der Formen reichen meistens schon als Deko, weshalb ich hier auch nur zu einigen gehackten Pistazien gegriffen habe, um im Farbthema zu bleiben.

Neugierig?

„Avocado-Limetten-Guglhupf“ weiterlesen

Frühlings-Granola mit Honig und Lavendel

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

Geht´s euch auch so, dass Ihr zum Frühlingsanfang Lust auf richtig gesundes, frisches Essen bekommt und die schweren Kalorienbomben des Winters leid seid? Besonders zum Frühstück mag bin ich gerne mal kreativ und zaubere mir bunte und vitaminreiche Smoothie Bowls, Overnight Oats, bunt belegte Scheiben Vollkornbrot oder eben Müsli. Am besten voll gepackt mit vielen leckeren Zutaten, lange sättigend und mit viel Energie für den kommenden Tag.

Das Rezept für mein Frühlings-Granola dürfte Euch vielleicht bekannt vorkommen… Es basiert auf dem gleichen Grundrezept wie das tolle Weihnachts-Knuspermüsli, das wir letztes Jahr verschenkt haben. Doch statt Zimt, Rosinen und gebrannten Mandeln gibt es passend zum Frühlingsanfang diesmal Honig und duftigen Lavendel.

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Regelmäßigen Lesern fällt vielleicht langsam auf, dass Lavendel in letzter Zeit immer wieder auftaucht. Das liegt einfach daran, dass der Gute nunmal im Haus ist und jetzt auch verarbeitet werden möchte. Und weil die Wohnung danach immer so toll duftet 🙂

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Wer jetzt also gerne mit mir Honig-Lavendel-Granola knuspern möchte, der folgt mir bitte hier entlang…

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