3D-Motivtorte „Grill“

Willkommen Ihr Lieben 🙂

Schön, dass Ihr beim ersten Beitrag im Jahr 2018 wieder dabei seid. Zugegeben, ich habe mir seit dem letzten Beitrag etwas Zeit gelassen, aber die Feiertage wollten ausgiebig begangen werden und für große Backaktionen war einfach keine Zeit.

Dafür habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie es dieses Jahr mit dem Blog weitergehen soll und ganz viele tolle Ideen für Euch gesammelt, die ich demnächst für Euch angehen werde.

Der heutige Beitrag enthält auch gar kein Rezept im herkömmlichen Sinn. Zumindest noch nicht 😉

Ich habe nämlich vor kurzem zum runden Geburtstag eines Freundes eine aufwendige Fondant-Torte im „Grill-Look“ mitgebracht, die ich unbedingt mit Euch teilen möchte. Natürlich weiß ich aber auch, dass wahrscheinlich keiner im Alltag ein so zeitintensives Backprojekt umsetzen möchte. Deswegen zeige ich Euch nur mein Design und gebe Euch einige Eckdaten, wie man die Figürchen modellieren kann. Wen dann das Innenleben der Torte – Zitronenbiskuit mit Gin-Buttercreme und dunkler Schokoboden mit beschwipster Kirschfüllung – interessiert, der bekommt das ausführliche Rezept der ganzen Torte dann auch gerne nachgeliefert. Und wer einfach nur gerne hübsche Fotos anschaut, der sei mir auch herzlich willkommen 🙂

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Die untere Torte (Schoko) hat einen Durchmesser von 28cm, die obere (Zitronenbiskuit) misst 20cm. Beide wurden ringsherum mit fondanttauglicher (!!!) Buttercreme eingestrichen und dann über Nacht durchgekühlt.

Ich habe insgesamt 2 Packungen schwarzen und 1 Packung weißen Fondant zum Eindecken und für die modellierte Deko verwendet. Außerdem Lebensmittelfarbe in den Tönen rot, gelb und braun.

Der Marmor-Effekt des unteren Bodens entsteht durch das nicht vollständige Verkneten von schwarzem und grauem Fondant (entstanden aus schwarz und weiß). Der „Grillrost“ besteht aus einfachen Strohhalmen, die ich vorher in Alufolie eingewickelt habe. Der „Fleisch-Paprika-Spieß“ steckt auf einem Rouladen-Spieß. Die „Kohlen“ bestehen aus den Resten des marmorierten grau-schwarzen Fondants.

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Um die Torte stabil zu halten, trägt sie ein Stützkorsett. Dazu wird der untere Boden mit 5 Strohhalmen gespickt, auf die ein „Cake Board“, also eine dünne Platte vom Umfang des oberen Bodens gesetzt wird. Diese hält den oberen Boden und wird auch mit Fondant eingedeckt, um nicht farblich aufzufallen. Das ist unter den Kohlen aber sowieso nicht zu sehen.

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Das verschiedene Grillgut ist rein aus Fondant modelliert, der vorher in der gewünschten Farbe eingefärbt wird. Um den Grill-Effekt noch deutlicher zu machen, wird zusätzlich etwas braune Farbe mit klarem Alkohol angerührt und damit werden besonders die Ecken des Spießes, die Oberseite des Bacons und die Kerben auf der Grillwurst angepinselt.

Und das wars auch schon 😉

 

Bis zum nächsten Beitrag, dann auch wieder mit herkömmlichem Rezept,

Eure Laura

 

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Mini-Weihnachtsbäumchen-Cupcakes

Ihr Lieben!

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Ich melde mich ein letztes Mal vor Weihnachten mit einem besonders zauberhaften Rezept, das Euch die wenigen Tage vor dem Fest versüßen soll.

Meine Mini-Tannenbäumchen-Cupcakes schmecken nach würzigem Spekulatius, überraschen mit einer süß-sauren Preiselbeerfüllung und werden getoppt von einem samtigen Orangen-Buttercreme-Häubchen.

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Besonders die kreativen Deko-Möglichkeiten machen dieses letzte Weihnachtsrezept für dieses Jahr besonders familienfreundlich und sollen Euch einen wunderschönen Adventsnachmittag bescheren. Wie jeder seinen kleinen Baum schmückt, bleibt nämlich absolut Euch überlassen 😉

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Orangen-Rosmarin-Törtchen

Ein weihnachtliches Willkommen, Ihr Lieben!

Steht Euer Weihnachtsmenü für dieses Jahr schon fest?

Bei uns gibt es an Heiligabend und den Feiertagen jedes Jahr das Gleiche, zumindest zur Hauptspeise. Beim Dessert darf ich mich aber kreativ austoben und meiner Familie weihnachtliche Süßspeisen und aufwendige Torten servieren. Dieses Jahr habe ich mir etwas besonders Ausgefallenes ausgedacht: Orangen-Törtchen mit Rosmarin!

Nein, keine Sorge. Der Rosmarin unterstützt die Orange nur ganz dezent und gibt dem edlen Törtchen eine besonders festliche Note. Keine Spur von Badesalz 😉

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Und weil nach dem Festessen keiner ein riesiger Stück schwere Sahnetorte verdrücken kann, kommt mein Törtchen mit ihren schlanken 18cm Durchmesser und der fluffigen Swiss Meringue Buttercreme fast schon leicht daher…

 

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Eisgekühlt und zusammen mit einem Gläschen Sekt mit Orangenlikör ist sie auf jeden Fall der krönende Abschluss zu einem wahren Festmahl!

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Zimtstern-Cupcakes zur Adventszeit

Willkommen zurück Ihr ZuckerbäckerInnen!

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Herrscht in Euren Küchen auch schon Hochkonjunktur, um die Plätzchenteller zum überlaufen zu bringen? So sehr ich die kleinen knusprigen Köstlichkeiten auch liebe, ab und zu ist mir nach einer anderen Form von Backwerk. Zum Kaffee mag ich einfach ein Stück Kuchen oder wahlweise einen Cupcake…

Der muss im Dezember aber natürlich auch weihnachtlich schmecken und ordentlich geschmückt daherkommen! Da hat es sich wunderbar angeboten, dass zu einem Geburtstag in der Familie etwas mit Buttercreme von mir gewünscht wurde. Nichts leichter als das, wo ich die deutsche Variante der Buttercreme wegen Ihrer samtig-puddingweichen Konsistenz sowieso sehr schätze. So habe ich fix dieses Rezept für Zimtstern-Cupcakes mit einer herrlich vanilligen Buttercreme-Haube entwickelt. Der Teig ist besonders saftig und bekommt eine ordentliche Portion Zimt verpasst, um seinem Namen auch gerecht zu werden. Dann nur noch je einen halben Zimtstern im Topping versenken und goldene Wrapper verwenden, und schon sind die Cupcakes weihnachtlich fesch gemacht.

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Weihnachtliche Stempel-Doppelkekse mit Pflaumenfüllung

Ein weihnachtliches Willkommen, Ihr Lieben!

Spürt Ihr es auch schon? Das Kribbeln, die Vorfreude, dieses ganz besondere Gefühl, das einen in der Weihnachtszeit begleitet?

Als Kind freut man sich ja am meisten auf Heiligabend, den Tannenbaum und die Geschenke. Die Adventszeit erscheint einem endlos lang. Man wartet ungeduldig, öffnet jeden Tag ein Türchen am Adventskalender und kann es gar nicht abwarten, bis endlich das 24. Türchen an der Reihe ist.

 

Wenn man etwas älter wird, verändert sich das. Die Adventszeit scheint wie im Flug zu vergehen, das Weihnachtsfest kommt schneller als es einem lieb ist (und bevor man alle Geschenke beisammen hat…) und schwups ist alles wieder vorbei und das neue Jahr beginnt. Und dabei hat man sich doch fest vorgenommen, sich dieses Jahr weniger stressen zu lassen, sich auch mal Zeit für eine Tasse Tee und ein gutes Buch zu nehmen, mal wieder im Kerzenschein zusammen zu sitzen, die Weihnachtszeit eben bewusst für sich zu nutzen.

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Diesen Vorsatz habe ich auch dieses Jahr wieder gefasst und ich bin fest entschlossen, die Adventszeit voll auszukosten. In den letzten Jahren war ich meist von der Uni so eingespannt, dass die meisten Plätzchensorten spät abends gebacken wurden, der Adventskranz erst ab dem zweiten Advent aufgestellt wurde und Weihnachtsmarktbesuche auf dem Heimweg vom abendlichen Seminar stattfanden.

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal frei von solchen Verpflichtungen und freue mich so sehr auf kitschige Weihnachtsromane, aufwendige Backwerke, Duftkerzen, glitzernde Dekorationen, ausgedehntes Weihnachtsmarktbummeln, selbstgemachten Punsch und Spaziergänge vorbei an weihnachtlich geschmückten Vorgärten und hell erleuchteten Fenstern.

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Mein erster weihnachtlicher Beitrag dieses Jahr ist ein Plätzchenrezept, das genug Arbeitsschritte umfasst, um mit der ganzen Familie gebacken zu werden. Teig kneten, ausrollen, Plätzchen stempeln, ausstechen, backen und mit Marmelade zusammenkleben…

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Dinkel-Spekulatius

Ihr Lieben!

Was ist denn Eure absolute Lieblingsnascherei in der Weihnachtszeit? Die, auf die man das ganze Jahr wartet, sich dann im September aufregt, dass sie zu früh in den Regalen landet und im Advent dann kiloweise vertilgen könnte. Zimtsterne vielleicht? Dominosteine oder Marzipankartoffeln? Lebkuchen?

Also bei mir ist das definitiv Spekulatius.. diese knusprigen Kekse mit dem einzigartigen Aroma von weihnachtlichen Gewürzen. Davon kann ich nie genug bekommen. Deshalb ist es auch besonders gemein, dass ich die wegen meiner Weizenallergie nicht mehr vertrage und die gekaufte Variante daher für mich gestrichen ist.

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Es muss also eine Alternative her: Warum nicht selbst backen?

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Zum Glück habe ich letztes Jahr tolle Silikon-Formen für Spekulatius gefunden und mir bis jetzt aufgespart 😉 Und ich muss sagen, die selbstgebackenen stehen den gekauften in nichts nach und das Backen hat mir großen Spaß gemacht. Außerdem machen sie ganz schön Eindruck auf der vorweihnachtlichen Kaffeetafel, Spekulatius backt ja nicht jeder selbst 😛

IMG_6454bMöchtet Ihr jetzt auch eigene Spekulatius-Häuschen nachbacken? Dann geht´s hier weiter zum Rezept…

 

 

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Chai-Tee & Pecan Cookies

Huhu Ihr Lieben 🙂

Heute gibt es bei mir zum #CookieFriday ein ganz besonders herbstliches Rezept…

Cookies mit Pecannüssen und Chai-Gewürz-Tee!

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Euch ist vielleicht schon aufgefallen, dass es bei mir eher selten Cookie-Rezepte auf dem Blog gibt. Warum das so ist? Weil ich Euch die meisten Keks-Rezepte, die ich ausprobiere, nicht guten Gewissens präsentieren kann. Oft geraten sie zu flach, zu knusprig, zu wenig krümelig, einfach nicht perfekt…

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Wenn dann also mal ein Rezept meinen Ansprüchen genügen kann, könnt Ihr sicher sein, herrlich krümelig-knusprige Kekse damit backen zu können und keine flachen Zuckerplatten 😉

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Das trifft auf diese fabelhaften Chai-Pecan-Cookies absolut zu. Sie sind voller leckerer Gewürze, schmecken intensiv nussig und sind durch das Vollkornmehl schön bröselig und crunchig.

Perfekt also für den Herbst und auf Vorrat gebacken auch für unangekündigten Kaffee-Besuch ein Traum!

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Das Rezept findet Ihr hier:

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~ Mini Pumpkin Pies ~

Ihr Lieben!

Wer mir auch auf Instagram folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich vor kurzem eine Umfrage geschaltet hatte. Ihr durftet entscheiden, ob Ihr im Herbst eher Lust auf Pecannuss- oder Pumpkin Pie habt. Und Ihr habt Euch für… Pumpkin Pie entschieden!

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Und da ich Eure Meinung sehr ernst nehme, habe ich mich sofort an ein Rezept für saftig-würzige Mini Pumpkin Pies gemacht.

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Die passen perfekt zu cremigem Chai Latte, Milchkaffee oder Punsch.

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Süß, krümelig, herbstlich, cremig, kürbisig und einfach zum Vernaschen!

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Hier klicken für das Rezept…

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Herbst-Torte mit Karamell-Dripping

Huhu Ihr Lieben 🙂

Nachdem ich Euch die super-schokoladige Geburtstagstorte erst vor zwei Wochen gezeigt habe, wollte ich eigentlich nicht gleich die nächste Torte auf den Blog packen. Aber ich kann Euch dieses Rezept einfach nicht länger vorenthalten!

Zum Geburtstag meiner Schwägerin in spe habe ich dieses Schmuckstück mitgebracht:

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Vollgepackt mit allem, was der Herbst an Leckereien zu bieten hat: Äpfel, Cranberries, Nüsse, Gewürze uuuuuund selbstgemachte Karamell-Soße für den Dripping-Effekt. Alles zusammen ergibt eine wunderbar herbstliche Torte mit genügend Crunch von den Nüssen, Säure von den Äpfeln und zarter Textur und Süße durch die Gewürz-Buttercreme. So. lecker.

Um den zugegebenermaßen etwas mächtigen Zutaten nichts allzu schweres entgegenzusetzen, habe ich mich seit längerem mal wieder für einen hellen Biskuit entschieden. Etwas aufgepeppt mit Amaretto und Honig-Whisky.

Diese Torte ist vielleicht nichts für zwischendrin und auch nicht ganz unaufwendig in der Zubereitung… aber solltet Ihr eine herbstliche Kaffeetafel planen oder in naher Zukunft einen Geburtstag in der Familie haben, kann Ich Euch meine Kreation nur wärmstens ans Herz legen. Sie macht auf jeden Fall Eindruck, überzeugt geschmacklich absolut und fügt sich sogar farblich wunderbar ins herbstliche Deko-Konzept.

Zusätzlich könnt Ihr die übrige Karamellsoße auch in hübsche Gläschen füllen und verschenken 😉

Was wollen wir denn mehr?

Hier geht´s weiter zum Rezept…

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Kinder-Schokoladen-Geburtstagstorte

Ihr Lieben 🙂

Es war wieder einmal soweit, der Liebste hatte Geburtstag, diesmal sogar eine halbwegs „runde Zahl“ und da darf es schon eine aufwendigere Torte sein…

Er durfte sich im Vorfeld etwas wünschen und hatte sich für eine Torte mit möglichst vielen Produkten des Ferrero Kinder©-Sortiments entschieden. Über diese Torten, auf denen riesige Bergen von Schoko Bons, Kinder Riegeln und Überraschungseiern aufgetürmt werden, war ich schon öfter im Internet gestolpert und hatte mich jedes Mal gefragt, wie man die wohl anschneiden soll. Gut, dass ich mich jetzt auch mal praktisch damit auseinandersetzen konnte… 😉

Den Massen von süßer Schokolade wollte ich auf jeden Fall etwas Fruchtiges entgegensetzen und da es in letzter Zeit etwas zu häufig Kirschen in meinen Rezepten gab, ist meine Wahl auf Pfirsiche gefallen. Zu dieser Jahreszeit aus der Dose, sind auch viel aromatischer im Kuchen. Die Creme ist ein alter Bekannter, meine geliebte Swiss Meringue Buttercreme, diesmal allerdings halb mit Vollmilch-Schokolade verfeinert. So wollte ich den Effekt von weißer, Vollmilch- und Zartbitterschokolade erzielen, getoppt von einer Dripping-Optik, die ja zur Zeit bei der Tortendekoration ziemlich „in“ ist.

Nun zum Ausgangsproblem des „Schokoturms“ auf der Torte: Ich bin kein Freund von Torten, die umwerfend aussehen, aber nicht essbar sind. Dekorationen, die man erst abbauen muss, bevor man die Torte anschneiden kann, halte ich schlicht für überflüssig und nicht zielführend. Es musste also eine essbare und leicht anzuschneidende Lösung her!

Ich habe mich also dafür entschieden, die einzelnen Riegelsorten in kleine Stückchen zu brechen und sie scheinbar aus einem geöffneten Überraschungsei „purzeln“ zu lassen. So war das Problem der Höhe und Instabilität gelöst und ein einzelner Schokobon lässt sich mit einem gewärmten Messer ganz gut durchschneiden 😉 Um in der Torte den Riegeln auch geschmacklich genug Raum zu geben, habe ich einige zerkleinert und als Crunch-Schicht eingebaut.

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Mhhh… ich muss schon sagen, diese Torte war wirklich ein ganzes Stück Arbeit, die sich aber gelohnt hat. Schokoladig, crunchy, süß, fruchtig-frisch und cremig-zart. Einfach perfekt für alle Chocoholics und Geburtstagskinder.

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Wer Lust bekommen hat, diese kleine Torte nachzubacken, findet hier das Rezept…

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