Einhorngeprüfte Regenbogen-Cupcakes

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

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Mein schlechtes Gewissen Euch jetzt schon einige Zeit auf das nächste Rezept warten zu lassen ist so riesengroß, dass ich diese Regenbogen-Cupcakes in Windeseile abgetippt habe.

Die Vorbereitung auf mein Staatsexamen spannt mich zur Zeit einfach zu sehr ein und ich komme nicht einmal mehr zum Backen, geschweige denn zum Bloggen. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen, in denen ich Euch jede Woche mit Törtchen und Keksen bombardieren werde, versprochen 😉

Die süßen Regenbogen-Cupcakes habe ich für den Kindergeburtstag meines kleinen Neffen gebacken. Thematisch passen sie ja zur Zeit perfekt in den allgemeinen Einhorn-Hype und die bunten Farben waren der Renner bei allen kleinen Geburtstagsgästen.

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Geschmacklich sind sie, passend für den anspruchsvollen Geschmackssinn von Kindern, möglichst schlicht vanillig gehalten. Zu viele Aromen oder Schnickschnack mögen die meisten Kinder sowieso nicht. Also Hauptsache bunt!

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Hier geht´s, ohne lange Vorrede, direkt zum Rezept:

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Alice im Wunderland-Törtchen mit schwarzem Tee und Zitrone

Hallo Ihr Lieben 🙂

Wie Ihr ja vielleicht wisst, lege ich im Herbst diesen Jahres meine Staatsexamensprüfungen, unter anderem in Englischer Literaturwissenschaft, ab. Zur Vorbereitung und auch mit großer Begeisterung lese ich deshalb zur Zeit die schönsten Bücher meiner Kindheit noch einmal im englischen Original und freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn ich ein berühmtes Zitat entdecke 😉

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Ich mag es ganz besonders, wenn in den Büchern von wunderlichen Speisen und Getränken die Rede ist, deren Geschmack und Aussehen ich mir schon früher in den buntesten Farben ausgemalt habe. Mein heutiges Rezept ist daher eigentlich eher eine Dekorations-Idee, oder ein Thema für eine Motto-Party.

Wer an Alice im Wunderland denkt, hat sofort das Fläschchen mit dem „Drink me“-Etikett und den kleinen Kuchen mit der Aufschrift „Eat me“ vor Augen, die Alice groß genug wachsen und klein genug schrumpfen lassen, um an einen Schlüssel auf einem hohen Tisch heranzureichen oder durch eine winzige Tür zu passen.

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Ich habe mich schon immer gefragt, wie dieser Kuchen wohl schmecken würde. Welche Assoziationen habt Ihr im Kopf, wenn Ihr diesen Textauszug lest:

“ […] Soon her eye fell on a little glass box that was lying under the table: she opened it, and found in it a very small cake, on which the words ‘EAT ME’ were beautifully marked in currants. ‘Well, I’ll eat it,’ said Alice, ‘and if it makes me grow larger, I can reach the key; and if it makes me grow smaller, I can creep under the door; so either way I’ll get into the garden, and I don’t care which happens!’

She ate a little bit, and said anxiously to herself, ‘Which way? Which way?’, holding her hand on the top of her head to feel which way it was growing, and she was quite surprised to find that she remained the same size: to be sure, this generally happens when one eats cake, but Alice had got so much into the way of expecting nothing but out-of-the-way things to happen, that it seemed quite dull and stupid for life to go on in the common way.

So she set to work, and very soon finished off the cake. […]“

(Carroll, Lewis. Alices´s Adventures in Wonderland. Chapter I.)

Ich musste (auch wegen der Tee-Zeremonie des verrückten Hutmachers) sofort an den Geschmack von gesüßtem schwarzem Tee denken. Und von meinem England-Urlaub hatte ich noch ein Glas Lemon-Curd, welches ganz wunderbar zum süßen Fondant und dem herben Tee passt und dazu noch „very British“ daherkommt.

Apropos Fondant: Der ist ja der eigentliche Clou, an den sonst eher gewöhnlichen Muffins. Ich wollte unbedingt ein Design, das an Alice blaues Kleid mit der weißen Schürze aus der Disney-Verfilmung (und anderen) angelehnt ist. Dazu habe ich die Küchlein mit Lemon-Curd gefüllt, mit Zitronen-Buttercreme eingestrichen, dann mit hellblauem Fondant eingedeckt und ein weißes „Spitzendeckchen“ als Topper modelliert. Das obligatorische „EAT ME“ habe ich in Form einer Fahne umgesetzt, weil keine Zuckerschrift fein genug ist, um auf dem winzigen Törtchen noch lesbare Buchstaben zu zaubern.

Der rote Zaubertrank ist bei mir rot gefärbtes Wasser eine Tinktur nach streng geheimer Rezeptur, die ich Euch leider nicht mitteilen darf. Für Eure Mottoparty könnt Ihr hier aber natürlich auch rote Bowle, Limonade oder Kirschsaft verwenden 😉

Und jetzt los zum Rezept, oder ab zum Bücherregal…

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Kunterbunte „Dream Bars“

Willkommen zurück 🙂

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Diese Woche kann ich wirklich behaupten, dass mein Motto „Glück ist backbar“ noch nie so zugetroffen hat, wie bei diesem Rezept. Obwohl es nicht mal gebacken wird…

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Meine kunterbunten „Dream Bars“ haben alles, was man bei dem grauen Wetter draußen gebrauchen kann. Fluffig-weiche Marshmallows, Schokolade für die Seele, was zum Knuspern, quietschbunte Farben und jede Menge Spaß beim Zubereiten. Gute Laune zum Naschen, sozusagen. Wie ein Kindergeburtstag für Große 🙂

Und dazu sind sie ganz fix vorbereitet, brauchen keine Backzeit und können mit fast allen Süßigkeiten abgewandelt werden, die ihr noch zu Hause habt. Und ausgekühlt sind sie bei den Temperaturen auf dem Fensterbrett in wenigen Minuten und können sofort geknuspert werden.

Am besten gönnt Ihr Euch die süßen Riegel zu einer Tasse heißer Schokolade und zieht Euch mit dem Lieblingsbuch auf die Couch zurück. Dann kann der Schneematsch draußen Euch nämlich gar nicht mehr runterziehen.

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Und selbst wenn die Neujahrsvorsätze im Moment noch zwischen Euch und dem großen Schlemmen stehen, vielleicht können schon die bunten Fotos ein bisschen gute Laune zu Euch bringen…

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(Weihnachts-)Geschenke aus der Küche, Teil 1: Double Chocolate Cookie-Backmischung im Glas ♡

Hallöchen meine lieben Weihnachtselfen!

Habt Ihr denn auch schon alle Geschenke zusammen?

Als Studentin kenne ich das Problem des leeren Geldbeutels, besonders im Dezember, nur zu gut. So viele liebe Menschen verdienen es, reich beschenkt zu werden und Ideen für tolle Geschenke hat man auch mehr als genug… aber die finanzielle Lage sieht nach wiederholten Streifzügen durch die weihnachtliche Einkaufswelt nicht mehr so rosig aus.

Aber da lässt sich Abhilfe schaffen!

Mit selbstgemachten Geschenken macht man der Familie sowieso die größte Freude und man erkennt die persönliche Note und die Gedanken, die man sich im Vorfeld gemacht hat viel besser als bei gekauften Geschenken.

Deshalb diese Woche Teil 1 meiner kleinen Serie „(Weihnachts-)Geschenke aus der Küche“: Eine Backmischung für Double Chocolate Cookies im Einmachglas. Daraus entstehen mit nur einer weiteren Zutat wunderbar schokoladige Kalorienbomben, die man auch toll gemeinsam backen kann. Und das Glas macht sich bis zum Verarbeiten auch noch sehr dekorativ im Küchenregal!

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Und pssst…. alles zusammen kostet ca. 5 Euro und ist damit ein echtes Weihnachtsschnäppchen 😉 Aber nicht Verraten!

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Ihr braucht:
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Süße Lebkuchenmännchen für die Weihnachtszeit…

Na Ihr lieben Plätzchenbäckerinnen und Plätzchenbäcker?


Seid Ihr auch schon fleißig gewesen, habt die Plätzchendosen aus dem Keller geholt und mit köstlichen kleinen Leckereien gefüllt?

Pünktlich zum ersten Advent, zeige ich Euch heute nämlich meine persönlichen Lieblinge in der Weihnachtszeit! Also falls Ihr noch nach Inspiration oder einem neuen Rezept neben den Klassikern sucht…

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Diese Woche hat der Weihnachtsmarkt in Bamberg eröffnet und besonders zu einer heißen Tasse Glühwein passen diese süßen kleinen Kerle ganz hervorragend. Das habe ich persönlich für Euch ausprobiert 😉

Aber auch zum Kinderpunsch sind die Süßen natürlich tolle Begleiter: Und apropos, mit Kindern lassen die sich auch ganz wunderbar backen und vor allem verzieren! Meine Version ist zwar ziemlich puristisch, die Lebkuchen-Bande freut sich aber bestimmt auch über bunte Schokodrops oder Gummibärchen als Knöpfe oder Fliege…

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Die Anzahl der Männchen, die ihr mit dieser Teigmenge backen könnt, hängt natürlich von der Größe Eurer Formen ab: Ich habe etwa 2-3 Bleche mit einigen großen und sehr vielen kleinen Lebkuchenmännchen gefüllt.


Man nehme:

500g (Dinkel-)Mehl

1 Teelöffel Natron

150g Butter, zimmerwarm

100ml Rübensirup (golden)

50ml Honig

200g braunen Zucker

2 Eier (M)

2 Esslöffel Lebkuchengewürz

1 Esslöffel Zimt

1 Esslöffel Kakaopulver

1 Prise Salz

Zum Verzieren:

etwa 100g Puderzucker

teelöffelweise heißes Wasser


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Wir bereiten zunächst den Teig vor, der dann eine Stunde im Kühlschrank durchkühlen darf: Gebt alle Zutaten auf einmal in eine Schüssel und verknetet sie (am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine) zu einem homogenen Teig. Er darf ruhig noch leicht klebrig sein, aber muss sich vom Rand der Schüssel problemlos lösen lassen. Dann verpackt Ihr die Teigkugel in Frischhaltefolie und lasst ihn kühlen.

Nach der Kühlzeit kann der Ofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Mehlt dann ausgiebig Eure Arbeitsfläche und rollt den Teig etwa einen halben Zentimeter dick aus. Zu dünner Teig wird im Ofen zu knusprig und nicht so schön weich wie Lebkuchen. Stecht dann Eure Lebkuchenmänner aus und gebt sie auf die Bleche. Gebacken werden die Männchen dann etwa 10 – 12 Minuten, bleibt aber lieber dabei und habt ein Auge auf den Ofen.

Lasst die Männchen dann erst einmal komplett auskühlen, bevor Ihr sie mit Zuckerguss verzieren könnt. Und dann kann losgeschlemmt werden!

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Ganz viel Spaß beim Plätzchenbacken!

Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar

Weltbeste Butterplätzchen

Hallo und willkommen zurück in der Weihnachtsbäckerei!

Mal ganz ehrlich, was ist für Euch der absolute Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen? Das Rezept, das in Eurer Familie schon über viele Generationen weitergereicht wird, die Sorte, die im Advent auf keinem Plätzchenteller und in keiner Keksdose fehlen darf?

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Für mich sind auf jeden Fall: Butterplätzchen!

Wahrscheinlich die simpelste Version von Weihnachtsplätzchen und trotzdem seit so langer Zeit ein Klassiker, besonders zum Backen mit Kindern, die besonders das Ausstechen und Dekorieren später begeistert übernehmen.

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Ich war als Kind und bin noch heute in der glücklichen Lage, eine Oma zu haben, die mit mir backt und kocht und mir ihre geheimen Tricks und Familienrezepte gerne weitergibt. Besonders Butterplätzchen haben wir jedes Jahr traditionell zusammen gebacken und ich habe gelernt, wie man den Teig knetet, ihn gleichmäßig ausrollt, ohne, dass er zerreißt oder bricht und wie man möglichst viele Plätzchen aus dem ausgerollten Teig aussticht. War das Blech dann voll und die Plätzchen durften in den Ofen, saß ich immer im Schneidersitz vor der Scheibe der Ofentür und guckte gespannt beim Backen zu.

Klingelte dann endlich die Küchenuhr und die Tannenbäumchen und Sterne, Engel, Herzen, Schneemänner und Rentiere waren fertig, durfte ich sie mit bunter Zuckerschrift, Schoko-Linsen, Sprinkles, Zuckerguss oder Schokolade bunt verzieren. Ich war jedes Mal sehr stolz auf meine Kunstwerke. Besonders die aufwendig mit bunten Kugeln bemalten Plätzchen-Weihnachtsbäume blieben immer bis kurz vor Weihnachten übrig, weil keiner sich traute, sie aufzuessen…

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Auch heute noch backe ich Butterplätzchen immer als eine der ersten Sorten im Advent, weil wegen des wunderbar buttrigen Geschmacks und der zarten Textur, die im Mund fast von selbst zergeht, meistens eine Dose nicht bis Weihnachten ausreicht und ich nochmal nachbacken muss.

Wenn Ihr jetzt Appetit bekommen habt, auf die besten Butterplätzchen nach dem Rezept meiner Familie, dann geht es hier weiter:


Für etwa 4 Bleche nehme man:

500g (Dinkel-)Mehl

110g Butterschmalz

250g Butter, keine Margarine, zimmerwarm

170g Puderzucker, kein Kristallzucker

3 Eigelb (M)

3 Esslöffel Weißwein

½ Teelöffel Vanille (gemahlen), ersatzweise Vanille-Zucker


außerdem:

Backblech(e)

Backpapier

Nudelholz

Mehl zum Ausrollen

verschiedene Weihnachts-Ausstechförmchen

ein tiefer Teller voll Zimt-Zucker-Mischung


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Die Zubereitung des Teiges ist wirklich total einfach: Gebt alle Zutaten gemeinsam in eine große Schüssel und lasst den Knethaken alles schön vermengen. Wenn der Teig zu einer glatten, homogenen Masse geworden ist, die sich vom Rand der Schüssel lösen lässt, dann formt eine Kugel und schlagt diese großzügig in Frischhaltefolie ein. Lasst den Teig unbedingt über Nacht im Kühlschrank durchziehen, nur so lässt er sich später gut ausrollen.

Und ich kann Euch versprechen: Dieser Teig lässt sich fantastisch ausrollen, reißt nicht und klebt nicht übermäßig am Nudelholz.

Am nächsten Tag kann der Ofen auf ca. 160°C (Umluft) vorgeheizt werden und zwei Backbleche mit Backpapier ausgelegt werden.

Bestreut eine saubere Arbeitsfläche mit etwas Mehl. Nehmt eine Portion des Teiges (etwa ein Drittel) aus dem Kühlschrank und knetet sie mit den Händen nochmal etwas geschmeidig. Gebt den Teig dann auf die Arbeitsplatte, bestäubt das Nudelholz mit Mehl und rollt den Teig gleichmäßig in alle Richtungen aus, bis ihr etwa 2mm Dicke erreicht. Das ist ein bisschen Gefühlssache und kommt mit der Zeit und viel Übung. Taucht dann Eure Ausstechförmchen ebenfalls kurz in Mehl und stecht zunächst solange aus, bis kein Platz mehr ist. Hebt dann die ausgestochenen Plätzchen mit einem flachen Messer oder noch besser einer Teigkarte vorsichtig an und legt sie mit wenig Abstand auf das vorbereitete Blech. Wenn das Blech voll ist, kann es für 8 Minuten in den Ofen. Dann wird es einmal gedreht, damit alle Plätzchen gleichmäßig braun werden und nach weiteren 4-5 Minuten können die Plätzchen herausgenommen können. Perfekt sind sie, wenn die Oberfläche eine goldene Farbe angenommen hat und die Ränder leicht hellbraun werden. Lasst das heiße Blech noch 2 Minuten stehen, bevor ihr die Plätzchen vorsichtig von beiden Seiten in einem tiefen Teller mit Zimt-Zucker schwenkt. Wenn sie noch warm sind, haftet der Zucker nämlich wunderbar.

Verfahrt so, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

Wer keinen Zimt-Zucker mag, kann die Plätzchen natürlich auch anderweitig verzieren oder pur genießen.



Ganz viel Freude beim Plätzchenbacken!

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Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar

Mandarinen-Käsekuchen vom Blech

Hallo meine lieben Freunde des gepflegten Backwerks 🙂

Die Uni spannt mich momentan ganz schön ein und mir bleibt zum Backen und Bloggen ziemlich wenig Zeit. Deshalb diese Woche nur ein paar wenige Worte von mir, denn es soll ja sowieso das neue Rezept im Mittelpunkt stehen!

Zum heutigen Spieltag wurde ich gebeten die Rugby-Mannschaft meines Liebsten mit einem Kuchen zu versorgen. Und für so viele hungrige Männer muss es schon ein  ganzes Blech mit Kuchen sein. Am Besten mit schön viel Quark für die Muskeln.

Ich präsentiere Euch also den einfachsten Blechkuchen der Welt, den wirklich jeder Back-Anfänger hinbekommt und der aber gleichzeitig richtig schön aufwendig aussieht. Also wunderbar zum Angeben 😉

Mamas Mandarinen-Käsekuchen vom Blech:

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Man nehme für ein tiefes Blech…

Boden:

120g Margarine / Butter

120g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier (M)

375g (Dinkel-)Mehl

3/4 Päckchen Backpulver

4 Esslöffel (Soja-)Milch

Belag:

1kg Quark (für die gains ;))

275g Zucker

4 Eier

2 Päckchen Vanillesoßen-Pulver

1 Becher Schlagsahne

1 Becher (Soja-)Milch

1/2 Becher Sonnenblumen-Öl

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Außerdem:

3 Dosen Mandarinen (à 300g)

1,5 Päckchen Tortenguss, weiß


Heizt zuerst den Ofen auf 160°C (Umluft) vor und lasst die Mandarinen in einem Sieb abtropfen.

Gebt dann Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel und schlagt alles auf, bis die Masse nicht mehr gelblich sondern weiß ist. Dann gebt Ihr die Eier dazu, rührt diese auch unter. Mehl und Backpulver gebt ihr oben auf die Masse, vermischt beides erst einmal miteinander und dann mit dem Teig und gebt beim Rühren noch 4 Esslöffel Milch dazu. Streicht diese Masse jetzt auf ein tiefes Blech, bis überall gleich viel Teig ist und die Oberfläche einigermaßen glatt.

Gebt jetzt alle Zutaten des Belags (Quark, Zucker, Eier, Vanillesoßen-Pulver, Sahne, Milch, Öl, Vanillezucker, Aroma) in eine Schüssel und verquirlt alles, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Kleiner Tipp: Den „Becher“ für Öl und Milch messe ich immer im leeren Becher der Schlagsahne ab. Gebt die Masse jetzt vorsichtig auf den Teig im Blech und verstreicht sie sorgfältig. Bitte nicht mit Schwung draufkippen, das sorgt für Krater im unteren Teig und die wollen wir nicht.

Verteilt zum Schluss noch die abgetropften Mandarinen ordentlich und gleichmäßig auf der Quark-Masse.

Gebacken wird das Blech etwa 45 Minuten. Dreht das Blech einmal nach der Hälfte der Backzeit, damit alles gleichmäßig bräunt.

Nachdem der Kuchen schön ausgekühlt ist, rührt Ihr den Tortenguss nach Packungsanleitung an, kocht ihn kurz auf und lasst ihn dann etwas abkühlen. Gebt dann den Guss von innen nach außen vorsichtig auf das Blech und schwenkt dieses gleich hin und her, um den Guss gleichmäßig zu verteilen, solange er noch flüssig ist.

Und fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken 🙂

Liebste Grüße,

Eure Laura

Mini-Amerikaner zu Halloween

~ schaurig süße Naschereien für Groß und Klein ~


Huhu Ihr Backbegeisterten!

Am Montag heißt es wieder “Süßes oder Saures!” wenn kleine Gespenster, Vampire oder Hexen durch die mit Kürbislaternen beleuchteten Straßen ziehen und unsere Süßigkeiten-Vorräte plündern wollen. Ich selbst habe diesen Brauch als Kind sehr gemocht und schon Wochen vor Halloween mit meinen Freunden gruselige Kostüme und möglichst ausgefeilte Routen geplant, um so viel Süßkram wie möglich einzuheimsen.

Doch auch wenn ich mittlerweile aus diesem Alter raus bin, mag ich Süßigkeiten an Halloween trotzdem noch genauso und kann sie mir jetzt sogar selbst backen!

Dieses Jahr habe ich mich für fluffige Mini-Amerikaner entschieden. Klein, handlich und damit perfekt schon für die kleinsten Gespenster. Geschmacklich gibt es sie in zwei Sorten: Schoko-Orange und Vanille-Zimt, verziert mit allerlei Halloween-Motiven. Kürbisse, Geister, Fledermäuse, Mumien und und und… der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

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Und auch wer mit diesem Feiertag so überhaupt nichts anzufangen weiß, kann mit diesem Rezept gar nichts falsch machen. Einfach die Halloween-Motive durch normale Schwarz-weiß Glasur ersetzen und schon hat man Mini-Amerikaner mit herbstlichen Aromen 🙂


So wird´s gemacht:

Für etwa 16 Mini-Amerikaner, nehme man…

100g Margarine / weiche Butter)

100g Zucker

2 Eier

1 Prise Salz


Schoko-Orangen-Teig:

½ Päckchen Schokoladenpudding-Pulver

3 Esslöffel (Soja-)Milch

1 Teelöffel Orangenabrieb (Bio-Orange oder Fertigprodukt)

125g (Dinkel-)Mehl

¼ Päckchen Backpulver ~ 4g


Vanille-Zimt-Teig:

½ Päckchen Vanillepudding-Pulver

3 Esslöffel (Soja-Milch)

½  Teelöffel Zimt

125g (Dinkel-)Mehl

¼ Päckchen Backpulver ~ 4g


Außerdem:

1 Tasse (Soja-)Milch + Backpinsel

200g Puderzucker

ein wenig heißes Wasser

Lebensmittelfarbe (orange)

50g Zartbitter-Schokolade + feine Dekorpinsel

Dekor-Fondant (grün)

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Heizt den Backofen zunächst auf 180°C (Umluft) vor und belegt zwei Backbleche mit Backpapier.

Schlagt dann die Margarine mit dem Zucker schaumig auf. Gebt die Eier nach und nach dazu und streut eine Prise Salz darüber.

Wiegt jetzt von Butter-Zucker-Ei-Masse genau die Hälfte ab und gebt diese in eine separate Schüssel. Ab jetzt arbeiten wir an den zwei verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen.


In den Schokoteig kommen ½ Päckchen Schokoladenpudding-Pulver, 3 Esslöffel (Soja-)Milch, 1 Teelöffel Orangenabrieb, 125g (Dinkel-)Mehl und ¼ Päckchen Backpulver. Gebt die trockenen Zutaten alle gleichzeitig in die Schüssel, verrührt diese kurz unter sich mit einem Löffel und vermengt dann alles zu einem glatten Teig. Dieser sollte etwas fester sein als normaler Rührteig, damit wir ihn später in Form bringen können.


Für den Vanilleteig geht Ihr ähnlich vor: Gebt das Vanillepudding-Pulver, 3 Esslöffel (Soja-)Milch, ½ Teelöffel Zimt, 125g (Dinkel-)Mehl und ¼ Päckchen Backpulver über die Butter-Zucker-Ei-Masse, vermengt die trockenen Zutaten kurz untereinander und verrührt dann alles zu einem glatten Teig.


Stecht jetzt zuerst von einer Sorte Teig ca. 8 Esslöffel ab und setzt diese mit genügend Abstand auf ein Backblech. Nehmt dann eine Tasse Wasser und taucht einen sauberen Esslöffel hinein. Fahrt jetzt mit dem nassen Löffel einmal kreisrund um die Teighäufchen und formt diese zu kleinen Hügeln. Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, kommt das Blech ab in den Ofen. Backt die Amerikaner zunächst 5 Minuten, bepinselt sie dann ausgiebig, aber vorsichtig mit (Soja-)Milch und backt sie weitere 5 Minuten, bis sie schön goldbraun aussehen.

Während das erste Blech backt, könnt Ihr die zweite Ladung fertigmachen: Stecht dafür wieder esslöffelgroße Teighäufchen ab, setzt sie aufs Blech und formt sie mit dem nassen Löffel. Wiederum 5 Minuten backen, mit (Soja-)Milch bepinseln und noch einmal 5 Minuten backen.

Wenn beide Bleche fertig gebacken sind, nehmt die Amerikaner vorsichtig herunter und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.


Jetzt geht es an´s Verzieren! Gebt zunächst den Puderzucker in eine Schüssel und fügt löffelweise heißes Wasser dazu, bis ihr eine dickflüssige Zuckerglasur habt. Damit bestreicht ihr die dunklen Schoko-Amerikaner. Wenn alle bestrichen sind, könnt ihr in die übrige Zuckerglasur etwas Orangenabrieb rühren und sie dann kürbisorange einfärben. Mit dieser bepinselt Ihr dann die hellen Vanille-Amerikaner und lasst alles erstmal trocknen und fest werden. In der Zeit kann die Schokolade verflüssigt werden.

Nehmt jetzt einen dünnen Pinsel (für Lebensmittel geeignet) und bemalt die dunklen Amerikaner auf ihrer Zuckerglasur mit schaurigen Motiven. Malt dann auch den Vanille-Amerikanern auf ihre orangene Glasur Kürbis-Gesichter auf. Zuletzt formt Ihr noch aus dem grünen Fondant Stiele für die Kürbisse und klebt sie  mit etwas dunkler Schokolade auf den Amerikanern fest. Für Figuren mit 3D-Augen wie meine Mumie nehmt Ihr am besten fertige Zuckeraugen und klebt diese mit etwas Schokolade auf. Beim Verzieren ist wirklich alles erlaubt, was essbar ist. Probiert aus, was Euch gefällt und schmeckt!

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Und jetzt wünsche ich Euch wie immer viel Spaß beim Nachbacken und Happy Halloween!

Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar