Einhorngeprüfte Regenbogen-Cupcakes

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

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Mein schlechtes Gewissen Euch jetzt schon einige Zeit auf das nächste Rezept warten zu lassen ist so riesengroß, dass ich diese Regenbogen-Cupcakes in Windeseile abgetippt habe.

Die Vorbereitung auf mein Staatsexamen spannt mich zur Zeit einfach zu sehr ein und ich komme nicht einmal mehr zum Backen, geschweige denn zum Bloggen. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen, in denen ich Euch jede Woche mit Törtchen und Keksen bombardieren werde, versprochen 😉

Die süßen Regenbogen-Cupcakes habe ich für den Kindergeburtstag meines kleinen Neffen gebacken. Thematisch passen sie ja zur Zeit perfekt in den allgemeinen Einhorn-Hype und die bunten Farben waren der Renner bei allen kleinen Geburtstagsgästen.

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Geschmacklich sind sie, passend für den anspruchsvollen Geschmackssinn von Kindern, möglichst schlicht vanillig gehalten. Zu viele Aromen oder Schnickschnack mögen die meisten Kinder sowieso nicht. Also Hauptsache bunt!

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Hier geht´s, ohne lange Vorrede, direkt zum Rezept:

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Alice im Wunderland-Törtchen mit schwarzem Tee und Zitrone

Hallo Ihr Lieben 🙂

Wie Ihr ja vielleicht wisst, lege ich im Herbst diesen Jahres meine Staatsexamensprüfungen, unter anderem in Englischer Literaturwissenschaft, ab. Zur Vorbereitung und auch mit großer Begeisterung lese ich deshalb zur Zeit die schönsten Bücher meiner Kindheit noch einmal im englischen Original und freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn ich ein berühmtes Zitat entdecke 😉

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Ich mag es ganz besonders, wenn in den Büchern von wunderlichen Speisen und Getränken die Rede ist, deren Geschmack und Aussehen ich mir schon früher in den buntesten Farben ausgemalt habe. Mein heutiges Rezept ist daher eigentlich eher eine Dekorations-Idee, oder ein Thema für eine Motto-Party.

Wer an Alice im Wunderland denkt, hat sofort das Fläschchen mit dem „Drink me“-Etikett und den kleinen Kuchen mit der Aufschrift „Eat me“ vor Augen, die Alice groß genug wachsen und klein genug schrumpfen lassen, um an einen Schlüssel auf einem hohen Tisch heranzureichen oder durch eine winzige Tür zu passen.

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Ich habe mich schon immer gefragt, wie dieser Kuchen wohl schmecken würde. Welche Assoziationen habt Ihr im Kopf, wenn Ihr diesen Textauszug lest:

“ […] Soon her eye fell on a little glass box that was lying under the table: she opened it, and found in it a very small cake, on which the words ‘EAT ME’ were beautifully marked in currants. ‘Well, I’ll eat it,’ said Alice, ‘and if it makes me grow larger, I can reach the key; and if it makes me grow smaller, I can creep under the door; so either way I’ll get into the garden, and I don’t care which happens!’

She ate a little bit, and said anxiously to herself, ‘Which way? Which way?’, holding her hand on the top of her head to feel which way it was growing, and she was quite surprised to find that she remained the same size: to be sure, this generally happens when one eats cake, but Alice had got so much into the way of expecting nothing but out-of-the-way things to happen, that it seemed quite dull and stupid for life to go on in the common way.

So she set to work, and very soon finished off the cake. […]“

(Carroll, Lewis. Alices´s Adventures in Wonderland. Chapter I.)

Ich musste (auch wegen der Tee-Zeremonie des verrückten Hutmachers) sofort an den Geschmack von gesüßtem schwarzem Tee denken. Und von meinem England-Urlaub hatte ich noch ein Glas Lemon-Curd, welches ganz wunderbar zum süßen Fondant und dem herben Tee passt und dazu noch „very British“ daherkommt.

Apropos Fondant: Der ist ja der eigentliche Clou, an den sonst eher gewöhnlichen Muffins. Ich wollte unbedingt ein Design, das an Alice blaues Kleid mit der weißen Schürze aus der Disney-Verfilmung (und anderen) angelehnt ist. Dazu habe ich die Küchlein mit Lemon-Curd gefüllt, mit Zitronen-Buttercreme eingestrichen, dann mit hellblauem Fondant eingedeckt und ein weißes „Spitzendeckchen“ als Topper modelliert. Das obligatorische „EAT ME“ habe ich in Form einer Fahne umgesetzt, weil keine Zuckerschrift fein genug ist, um auf dem winzigen Törtchen noch lesbare Buchstaben zu zaubern.

Der rote Zaubertrank ist bei mir rot gefärbtes Wasser eine Tinktur nach streng geheimer Rezeptur, die ich Euch leider nicht mitteilen darf. Für Eure Mottoparty könnt Ihr hier aber natürlich auch rote Bowle, Limonade oder Kirschsaft verwenden 😉

Und jetzt los zum Rezept, oder ab zum Bücherregal…

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