Lebkuchen-Brownie-Gugls

Huhu Ihr Lieben!

Könnt Ihr es auch gar nicht abwarten, die Weihnachtsbäckerei zu eröffnen? Mich juckt es auch schon ziemlich in den Backhandschuhen…

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Zugegeben, weihnachtliche Gewürze verwende ich nicht nur im Advent, und wer bei meinen Herbst-Rezepten etwas genauer hingeschaut hat, stolpert immer öfter über Spekulatius- und Lebkuchengewürz, Zimt, Kardamom, Nelken und Vanille… Ja, ich finde es einfach zu schade diese wunderbaren Geschmacksbomben nur für so kurze Zeit im Jahr hervorzuholen.

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Und so ganz stimmt das mit der Abstinenz von der Weihnachtsbäckerei auch nicht…

Ich muss meine Plätzchen-Rezepte natürlich für Euch testen und photographieren, damit im Dezember dann zügig neue Einträge mit weihnachtlichen Rezepten für Euch erscheinen können. Also gab es dieses Jahr bei mir auch schon Plätzchen, aber welche verrate ich noch nicht 😉 Lasst Euch am 1. Dezember überraschen…

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Ein bisschen weihnachtlich, zumindest aber winterlich wird es aber auch heute schon: Ich habe zauberhafte Mini-Gugls für Euch gemacht. Mit Lebkuchengewürz wird aus dem Brownie-Teig eine richtige Spezialität und alle Testesser waren mehr als begeistert. So schokoladig! Und der hübsche Puderzucker-Schnee, hach, fast wie weiße Weihnachten 😉

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Und das allerbeste an den süßen kleinen Dinger ist: Sie sind super einfach und schnell gemacht. Wie so oft gilt hier auch mein Grundsatz: Möglichst viel Effekt mit möglichst wenig Aufwand 😛

P.S.: Habt Ihr bemerkt, dass ich einen neuen Photographie-Stil verwendet habe? Man nennt das wohl dark / moody und ich muss sagen, ich habe Gefallen daran gefunden. Diese dunklen Töne stehlen den Törtchen nicht die Schau, sondern lassen sie irgendwie edel wirken. Gebt mir gern Feedback in den Kommentaren, wie Euch der neue Stil gefällt!

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Jetzt aber zum Rezept…

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Kinder-Schokoladen-Geburtstagstorte

Ihr Lieben 🙂

Es war wieder einmal soweit, der Liebste hatte Geburtstag, diesmal sogar eine halbwegs „runde Zahl“ und da darf es schon eine aufwendigere Torte sein…

Er durfte sich im Vorfeld etwas wünschen und hatte sich für eine Torte mit möglichst vielen Produkten des Ferrero Kinder©-Sortiments entschieden. Über diese Torten, auf denen riesige Bergen von Schoko Bons, Kinder Riegeln und Überraschungseiern aufgetürmt werden, war ich schon öfter im Internet gestolpert und hatte mich jedes Mal gefragt, wie man die wohl anschneiden soll. Gut, dass ich mich jetzt auch mal praktisch damit auseinandersetzen konnte… 😉

Den Massen von süßer Schokolade wollte ich auf jeden Fall etwas Fruchtiges entgegensetzen und da es in letzter Zeit etwas zu häufig Kirschen in meinen Rezepten gab, ist meine Wahl auf Pfirsiche gefallen. Zu dieser Jahreszeit aus der Dose, sind auch viel aromatischer im Kuchen. Die Creme ist ein alter Bekannter, meine geliebte Swiss Meringue Buttercreme, diesmal allerdings halb mit Vollmilch-Schokolade verfeinert. So wollte ich den Effekt von weißer, Vollmilch- und Zartbitterschokolade erzielen, getoppt von einer Dripping-Optik, die ja zur Zeit bei der Tortendekoration ziemlich „in“ ist.

Nun zum Ausgangsproblem des „Schokoturms“ auf der Torte: Ich bin kein Freund von Torten, die umwerfend aussehen, aber nicht essbar sind. Dekorationen, die man erst abbauen muss, bevor man die Torte anschneiden kann, halte ich schlicht für überflüssig und nicht zielführend. Es musste also eine essbare und leicht anzuschneidende Lösung her!

Ich habe mich also dafür entschieden, die einzelnen Riegelsorten in kleine Stückchen zu brechen und sie scheinbar aus einem geöffneten Überraschungsei „purzeln“ zu lassen. So war das Problem der Höhe und Instabilität gelöst und ein einzelner Schokobon lässt sich mit einem gewärmten Messer ganz gut durchschneiden 😉 Um in der Torte den Riegeln auch geschmacklich genug Raum zu geben, habe ich einige zerkleinert und als Crunch-Schicht eingebaut.

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Mhhh… ich muss schon sagen, diese Torte war wirklich ein ganzes Stück Arbeit, die sich aber gelohnt hat. Schokoladig, crunchy, süß, fruchtig-frisch und cremig-zart. Einfach perfekt für alle Chocoholics und Geburtstagskinder.

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Wer Lust bekommen hat, diese kleine Torte nachzubacken, findet hier das Rezept…

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Scharfes Schoko-Sauerkirsch-Chili-Törtchen

Huhu Ihr Lieben 🙂

Es wird Zeit für ein bisschen soul food! Ich als bekennender Chocoholic stelle mir da sofort eine gewaltige Schokobombe vor, schön dunkel mit viel Creme und saftigen Böden.

Dieses Törtchen habe ich mir zum Geburtstag für einen lieben Menschen ausgedacht und der Beschenkte ist ein großer Fan von allem, was mit Chili zu tun hat und sehr dunkler Schokolade. Dazu kommt meine (momentane) Leidenschaft für Sauerkirschen, vor allem in Kombination mit Schokolade und fertig war die Idee eines Schoko-Törtchens mit Sauerkirsch-Chili-Kompott und dunkler Schoko-Sahne-Creme.

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Ich habe mich bewusst für eine 18er-Form entschieden, da die Torte ein bisschen extrem mächtig ist… und daher kleine Stückchen vollkommen ausreichen 🙂

Um auch von außen schon auf die leckere Füllung aufmerksam zu machen, habe ich während des Aufstapelns beschlossen, sie als „Naked Cake“ zu belassen, das heißt, sie nicht einzustreichen, sodass alle Schichten sichtbar sind. Und ganz ehrlich, wie die Schoko-Creme und die Kirschen an den Seiten herausspitzen… das macht doch eindeutig Lust auf mehr, oder?

Geschmeckt hat das Ganze dann auch wirklich grandios, ich war selbst begeistert von der Kombination. Und die Chili war wirklich nicht dominant, weshalb auch die Nicht-Scharfesser am Tisch auf Ihre Kosten kommen konnten. Wer es etwas kräftiger mag, der dosiert einfach etwas mehr.

Für den tollen Schoko-Boden habe ich mich übrigens bei der Kuchenkönigin inspirieren lassen und nur den Zucker etwas reduziert, weil das Törtchen etwas herber werden sollte.

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Und jetzt höre ich auf, Euch den Mund wässrig zu machen und verrate Euch das Rezept:

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Schoko-Erdnussbutter-Karamell Cupcakes oder „the All American“

Willkommen zurück Ihr Lieben 🙂

Habt Ihr die Oster-Feiertage gut überstanden? Wir hatten ein paar schöne ruhige Tage mit der Familie und viel gutes Essen 😉

Letzte Woche sind wir ja von unserem Kurzurlaub nach Yorkshire zurückgekommen und mein Koffer war so voller Backbücher und Zutaten wie mein Kopf mit Ideen, Geschmäckern, Gerüchen, Dekoration und Klängen.

England hat eine herrliche Backtradition und an jeder Ecke kann man frische duftende Hot Cross Buns, fluffige Scones und krümelige Shortbread-Kekse kaufen, um sie zu einer Tasse schwarzen Tees stilvoll zu genießen. Besonders die saftigen Carrot Cakes und Teabreads haben es mir angetan, und obwohl gerade weil ich die nur bei den anderen anknabbern und kein ganzes Stück allein essen konnte (Weizenmehl, Ihr versteht), musste ich mir unbedingt ein Backbuch mitnehmen, um die Köstlichkeiten zu Hause mit Dinkelmehl nachzubacken.

Ihr könnt Euch also mit mir auf wunderbare Rezepte von der Insel freuen, die ich in naher Zukunft auf den Blog packen werde.


Aber jetzt zum eigentlichen Thema des heutigen Eintrags: Diese grandiosen Cupcakes!

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Auch dazu gibt es eine Geschichte, die mit England zu tun hat. Bei unserem Besuch im bezaubernden York (müsst Ihr unbedingt auch mal hin!) haben wir die traditionelle tea time nämlich im wahrscheinlich niedlichsten Cupcake-Café der Welt Crumbs Cupcakery eingenommen. Die Einrichtung, das romantische Geschirr, die superherzliche Chefin, Rosenlimonade (!) und zuckersüße Cupcakes. Einfach ein Träumchen dieses Café. Und der besondere Clou: Es gibt mehrere Cupcake-Sorten auch glutenfrei. Jackpot für mich 🙂

Mein Papa hatte sich für den „All American“ entschieden, einen Cupcake aus dunklem Schoko-Teig, gefüllt mit Karamell und Erdnussbutter und getoppt mit einem cremigen Erdnussbutter-Topping mit gehackten Nüssen. Noch vor dem letzten Bissen wurde sofort eine Bestellung aufgegeben: Laura, die darfst du auch mal backen!

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Und da Papa passenderweise auch noch am Ostermontag Geburtstag hatte, war klar, was ich dieses Jahr zur Kaffeetafel beisteuern würde. Ich habe den „All American“ also probiert und mir ein Rezept ausgedacht, was dem Geschmack sehr nahe kommen könnte und mich gegen die verwendete amerikanische Buttercreme entschieden, weil ich die Textur von Puderzucker im Mund und die extreme Süße nicht mag. Stattdessen gibt es eine deutsche Buttercreme aus Mandelpudding mit Erdnussbutter und die Karamell-Füllung habe ich mit karamellisierter Kondensmilch gelöst. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Schokolade, Erdnussbutter, Karamell, Nüsse. Klingt nach einer Erfolgsgeschichte, und das ist es auch absolut.

Hier geht´s weiter zum Rezept:

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Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos

Ei, ei, ei.. Ostern naht mit großen Schritten und ja, Ihr ahnt es schon, es gibt hier schon wieder nichts Gebackenes. Ich überlege ernsthaft, den Blog in „Glück ist Schokolade“ umzubenennen, aber das wäre wohl doch etwas einseitig… 😉

Heute geht es nämlich – Überraschung – um Schokolade, und zwar genauer um selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und „Bounty“-Füllung. Ich habe mir das Set zum Ostereier-Gießen von Tchibo diese Woche gegönnt, nachdem aus der Uni eine wunderbare Nachricht kam. Und dann musste ich natürlich sofort loslegen!

Man kann damit sowohl halbe, als auch ganze Eier-Pralinen gießen, mit Füllung oder als Vollschokolade. Sie sind allerdings so groß wie Hühner-Eier und das aus Vollschokolade ist für meinen Geschmack etwas sehr mächtig und unhandlich zu essen. Ich habe mich also für zwei verschiedene Füllungen entschieden und habe die weißen „Bounty“-Eier zusammengesetzt und die dunklen Eierlikör-Pralinen halb belassen. So kann jeder soviel naschen, wie nach dem Osterbraten und den anderen Leckereien noch reinpasst 😉

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Ich muss Euch allerdings noch was gestehen… aber psst!

Der Grund, warum Ihr auf den Fotos nur die schönen Pralinen von außen seht und keinen Blick auf die Füllung erhaschen könnt, liegt daran, dass es nicht besonders toll aussähe, flüssigen Eierlikör über den Tisch laufen zu lassen. Denn ja, die Eierlikör-Eier sind flüssig gefüllt und das nicht unbedingt freiwillig… Ich wollte den Likör eigentlich mit Sahnesteif andicken, was zumindest bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. Im Internet habe ich später gelesen, dass „Paradiescreme“ Pulver Vanille dafür besser klappen soll. Deswegen habe ich Euch das im Rezept einfach geändert. Wer bewusst flüssige Füllung haben möchte, der gießt den Eierlikör einfach so in die Hohlformen 😉

Zu den beiden Rezepten geht es hier weiter…

„Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos“ weiterlesen

Vegane Brownies mit Oreo-Keksen

Meine Lieben 🙂

Heute gibt´s endlich mal was für diejenigen unter uns, die sich gerne vegan, also ohne Tierprodukte ernähren möchten. Aber diese superschokoladigen Brownies können natürlich auch alle anderen genießen, denn es sind nur gute Zutaten drin und ich finde, sie schmecken genauso gut wie die tierischen Doppelgänger 😉

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Vegane Ernährung interessiert mich persönlich sehr und ich probiere gerne neue Rezepte aus, die ohne Fleisch, Sahne oder Käse auskommen. Ich finde nämlich, dass oft wunderbar kreative Kombinationen dabei herauskommen, wenn man versucht, den „Hauptbestandteil“ Fleisch zu ersetzen und trotzdem ein leckeres Gericht zu zaubern. Die schmecken mir dann sogar oft besser als die fleischige Variante, weil sie mit Aromen experimentieren, die mir vielleicht neu sind oder die ich so nie kombiniert hätte!

Meine Ernährung vollkommen auf „vegan“ umzustellen, ist derzeit aber kein Thema für mich. Ich mag eine ausgewogene Mischung aus vielen verschiedenen Richtungen und achte sehr darauf, saisonal und nachhaltig einzukaufen und bewusster zu essen. Deshalb freue ich mich auch so, wenn ich zufällig entdecke, dass eines meiner Lieblingsessen eigentlich schon vegan ist und mir das vorher gar nicht aufgefallen war 😉

Dieses Rezept, das ich heute mit Euch teilen möchte, ist wirklich super schnell gemacht und die Brownies schmecken so super schokoladig und saftig, dass man niemals ahnen würde, dass keinerlei Butter oder Ei im Spiel ist. Außerdem wurde ich schon ein paar Mal darauf angesprochen, ob ich denn nicht auch mal ein veganes Rezept bloggen könnte und hier ist es nun:

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Valentinstag #3: Selbstgemachte Himbeer-Pralinen ♥

Willkommen zurück auf dem Blog und zum letzten Rezept für den Valentinstag 🙂

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Für diejenigen unter Euch, die bisher noch keine Zeit hatten, sich eine kleine Aufmerksamkeit für die bessere Hälfte auszudenken, habe ich heute eine Idee, die garantiert gut ankommt und super schnell umgesetzt ist. Und Ihr müsst noch nicht mal nach draußen und einkaufen gehen, denn diese (zwei!) Zutaten hat jeder zu Hause!

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Während meiner Weihnachtsgeschenke-Reihe letztes Jahr habe ich Euch ja schon einmal gezeigt, wie man selbstgemachte Schokoladentafeln individuell gestalten kann, um sie zu verschenken.

So ähnlich funktioniert diese Idee auch, allerdings habe ich die Schokolade diesmal in Silikon-Förmchen gegossen und süße kleine Valentinstags-Pralinen mit Himbeeren daraus gemacht.

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Pralinen machen klingt aufwendig? Ja, das dachte ich auch, aber wer auf die zeitintensive Herstellung von Cremes und Ganaches und vor allem die teure Anschaffung von Schokoladen-Hohlkörpern verzichten will, kommt auch mit einfacheren Mitteln zum Ziel.

Für meine Herzen und Blümchen habe ich die Förmchen halb mit Schokolade befüllt, einen Kleks Konfitüre oder eine frische Beere in die Mitte gesetzt und den Rest aufgefüllt. So einfach ist Pralinen selber machen und individueller als gekaufte Pralinen ist es allemal!

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Hier noch einmal das Rezept Schritt für Schritt…

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Kunterbunte „Dream Bars“

Willkommen zurück 🙂

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Diese Woche kann ich wirklich behaupten, dass mein Motto „Glück ist backbar“ noch nie so zugetroffen hat, wie bei diesem Rezept. Obwohl es nicht mal gebacken wird…

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Meine kunterbunten „Dream Bars“ haben alles, was man bei dem grauen Wetter draußen gebrauchen kann. Fluffig-weiche Marshmallows, Schokolade für die Seele, was zum Knuspern, quietschbunte Farben und jede Menge Spaß beim Zubereiten. Gute Laune zum Naschen, sozusagen. Wie ein Kindergeburtstag für Große 🙂

Und dazu sind sie ganz fix vorbereitet, brauchen keine Backzeit und können mit fast allen Süßigkeiten abgewandelt werden, die ihr noch zu Hause habt. Und ausgekühlt sind sie bei den Temperaturen auf dem Fensterbrett in wenigen Minuten und können sofort geknuspert werden.

Am besten gönnt Ihr Euch die süßen Riegel zu einer Tasse heißer Schokolade und zieht Euch mit dem Lieblingsbuch auf die Couch zurück. Dann kann der Schneematsch draußen Euch nämlich gar nicht mehr runterziehen.

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Und selbst wenn die Neujahrsvorsätze im Moment noch zwischen Euch und dem großen Schlemmen stehen, vielleicht können schon die bunten Fotos ein bisschen gute Laune zu Euch bringen…

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Bestester Marmorkuchen mit Kirschen – oder: eine Hommage an die Klassiker

Willkommen zurück meine lieben Backbegeisterten 🙂

Heute möchte ich ein Rezept mit Euch teilen, das zum absoluten Standard-Repertoire meiner Familie gehört und das wir schon so oft nachgebacken haben, dass wir es mittlerweile im Schlaf beherrschen. Und einen solchen Status bekommt nicht jedes Rezept, nein, das muss schon der besteste Marmorkuchen aller Zeiten sein…

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Marmorkuchen? Jaa, ich weiß, das klingt schon etwas altbacken und nach Omas Kaffeerunde. Aber wisst Ihr was? Ich finde, das klingt gar nicht schlecht. Ich bin ein Fan von den Klassikern, weil sie nicht ohne Grund von so vielen Menschen geliebt und jedes Wochenende gebacken werden. Marmorkuchen, Schwarzwälder-Kirschtorte, Maulwurfkuchen, Frankfurter Kranz und Fantakuchen. Kennt jeder und trotzdem wünschen wir sie uns zum Geburtstag von Mama und freuen uns, wenn sie genauso schmecken, wie jedes Jahr davor auch. Papageienkuchen, Herrentorte, Bienenstich, gedeckter Apfelkuchen, Linzer Torte und wie sie alle heißen…

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Wir lieben diese Klassiker, weil sie in uns mit einem Bissen sofort das Gefühl von Heimat, von Kindheit wiedererstehen lassen können. Und weil sie meistens von lieben Menschen für uns gebacken werden, die extra für uns noch eine Extraportion Sahne und eine Deko-Kirsche mehr obendrauf setzen. Weil bei der gemütlichen Kaffeerunde zwar jeder schon einmal Marmorkuchen gegessen hat, aber diese besondere Version am allerbesten findet und unbedingt das Rezept haben möchte. Und dann steht in unseren Backbüchern „Tante Annes Marmorkuchen“, obwohl wir gar nicht wissen, wessen Tante das eigentlich ist und über wieviele Ecken es in unseren Händen gelandet ist.

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Das liebe ich an Klassikern: Dass wir alle wissen, wie sie schmecken müssen und trotzdem keiner so schmeckt zu Hause.

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Und damit Ihr in Eurem Rezeptbuch jetzt auch den allerbesten Marmorkuchen der Welt, sogar noch mit saftigen Kirschen verfeinert, eintragen könnt, geht es hier weiter zum Rezept. Und während Ihr backt, halte ich mit meiner Freundin herrlich spießig ein sonntägliches Kaffeekränzchen ab. Mit Marmorkuchen. So.

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Schoko-Bier-Cupcakes mit Kirschfüllung

Endlich Ihr Lieben!

Endlich kann ich diese hammermäßig leckeren Cupcakes mit Euch teilen! Ich habe sie schon vor Weihnachten zu einem Geburtstag beziehungsweise einer Brauerei-Einweihung mitgebracht und die 24 Stück waren ratzfatz aufgefuttert. Weil sie aber nicht so recht zwischen meine Plätzchen und Weihnachtsgeschenke Posts passen wollten, musste ich mich noch zusammenreißen und sie Euch erst jetzt, nach den Feiertagen, präsentieren.

Ich hoffe Ihr seid gut in dieses neue Jahr gekommen und wünsche Euch für die nächsten 364 Tage nur das Beste!

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Was macht denn diese Schoko-Bier-Kirsch-Cupcakes, für die mir bisher kein kreativerer und kürzerer Name eingefallen ist, so grandios?

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Hauptsächlich die Kombination der Zutaten! Dunkle Schokolade, dunkles, malziges Bier, säuerliche Kirschen, süße Schokoladen-Buttercreme und herbes, mit Zimt geröstetes Gerstenmalz…

Den Teig habe ich aus meinem allerliebsten Rezept für den schokoladigsten, saftigsten, besten Schoko-Bier-Kuchen aller Zeiten gebacken. Gefunden habe ich das schon vor einiger Zeit bei Sonja von the whitest cake alive und seitdem habe ich diesen Kuchen schon so oft gemacht, dass ich es mittlerweile auswendig kann. Ich bin ein bekennender Fan von dunklem Bier und in Kombination mit Schokolade… ich kann Euch nur sagen: Probiert es aus!

Um den schweren Teig etwas abzufangen, habe ich mich für eine schön säuerliche Kirsch-Füllung entschieden, die in ausgehöhlte Mulden in die Cupcakes gefüllt wird. Obendrauf gibt es eine traditionelle Schoko-Buttercreme mit ordentlich Rum und eine Dekokirsche. Für mich (und die begeisterten Geburtstagsgäste) eine sehr gelungene Kombination, die es bei uns jetzt garantiert öfter gibt.

Danke nochmal an Sonja für die Erlaubnis ihr Hammer-Rezept abwandeln zu dürfen! 🙂

Und wenn Euch jetzt das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, nichts wie los zum Rezept:

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