Scharfes Schoko-Sauerkirsch-Chili-Törtchen

Huhu Ihr Lieben 🙂

Es wird Zeit für ein bisschen soul food! Ich als bekennender Chocoholic stelle mir da sofort eine gewaltige Schokobombe vor, schön dunkel mit viel Creme und saftigen Böden.

Dieses Törtchen habe ich mir zum Geburtstag für einen lieben Menschen ausgedacht und der Beschenkte ist ein großer Fan von allem, was mit Chili zu tun hat und sehr dunkler Schokolade. Dazu kommt meine (momentane) Leidenschaft für Sauerkirschen, vor allem in Kombination mit Schokolade und fertig war die Idee eines Schoko-Törtchens mit Sauerkirsch-Chili-Kompott und dunkler Schoko-Sahne-Creme.

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Ich habe mich bewusst für eine 18er-Form entschieden, da die Torte ein bisschen extrem mächtig ist… und daher kleine Stückchen vollkommen ausreichen 🙂

Um auch von außen schon auf die leckere Füllung aufmerksam zu machen, habe ich während des Aufstapelns beschlossen, sie als „Naked Cake“ zu belassen, das heißt, sie nicht einzustreichen, sodass alle Schichten sichtbar sind. Und ganz ehrlich, wie die Schoko-Creme und die Kirschen an den Seiten herausspitzen… das macht doch eindeutig Lust auf mehr, oder?

Geschmeckt hat das Ganze dann auch wirklich grandios, ich war selbst begeistert von der Kombination. Und die Chili war wirklich nicht dominant, weshalb auch die Nicht-Scharfesser am Tisch auf Ihre Kosten kommen konnten. Wer es etwas kräftiger mag, der dosiert einfach etwas mehr.

Für den tollen Schoko-Boden habe ich mich übrigens bei der Kuchenkönigin inspirieren lassen und nur den Zucker etwas reduziert, weil das Törtchen etwas herber werden sollte.

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Und jetzt höre ich auf, Euch den Mund wässrig zu machen und verrate Euch das Rezept:

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Valentinstag #2: Red Velvet-Herz mit Frischkäse-Frosting

Huhu Ihr Verliebten!

Mein zweites Rezept für den Valentinstag dieses Jahr ist mir schon lange im Kopf herum gespukt und wollte unbedingt gebloggt werden. Es ist einer meiner liebsten Kuchen und es gibt ihn bei uns absichtlich selten, damit er etwas Besonderes bleibt 🙂

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Nicht nur wegen der tollen roten Farbe des Teigs ist der „Red Velvet“ (zu deutsch: Roter Samtkuchen) bestens für romantische Anlässe geeignet. Hier ist nämlich für jeden Geschmack etwas dabei! Schokolade, Saftigkeit und cremiges, frisches Frosting…

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Red Velvet stammt aus den USA und ist in unseren Breiten nicht soo verbreitet. Deshalb eignet er sich auch super, um die / den Liebste/n mal mit etwas Neuem zu überraschen.

Die rote Farbe des Teigs kommt übrigens von der chemischen Reaktion der Zutaten Natron, Kakaopulver und Essig. Huch? Essig im Kuchen? Keine Sorge, davon schmeckt man später praktisch nichts mehr. Dennoch gibt die Kombination dem Teig einen ganz einzigartigen Geschmack, den ich sehr liebe und Euch nur wärmstens empfehlen kann 😉

Wenn Euer Teig allerdings richtig tief rot werden soll, muss auf jeden Fall mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen werden. Die leichte Rotfärbung durch die chemische Reaktion ist kaum sichtbar und Euer Teig sieht aus wie ein normaler Schokokuchen. Und das wollen wir ja zu Valentinstag nicht…

Das Frosting aus Frischkäse ist in den USA auch relativ typisch und gehört zum Red Velvet unbedingt dazu, weil die Geschmäcker sich wunderbar ergänzen.

Ich habe mich hier dagegen entschieden, die Torte komplett einzustreichen. Stattdessen ist ein „Naked-Cake“ entstanden, der sich dadurch auszeichnet, dass die Böden seitlich zu sehen sind und die Cremes leicht dazwischen hervorscheinen. Diese Art der Dekoration ist besonders für diejenigen von Euch geeignet, die nicht so gern sehr exakt arbeiten… Die leicht unordentliche Creme-Verteilung ist hier durchaus gewollt und kein Problem 😉

Die herzförmige Backform passt natürlich auch perfekt zum Valentinstag und durch den „Naked-Cake“ wird ein zusätzlicher Effekt an den Seiten geschaffen, der diese Torte zu etwas ganz Besonderem macht!

Dekoriert habe ich das Törtchen mit Zucker-Herzchen, Kussmündern und Herz-Kerzen. Wer es ein wenig puristischer mag, der lässt das Ganze einfach weg und lässt den Red Velvet ganz für sich sprechen…

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Wie Ihr das Törtchen nachbacken könnt? Das erfahrt Ihr hier…

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Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil

… für Dich, soll´s rote pinke Rosen regnen…

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Hach ja, wär das nicht schön, wenn Ihr Eure Liebsten zum Valentinstag neben dem obligatorischen Blumenstrauß auch noch mit einem Rosen-Törtchen überraschen könntet?

Und damit hallo und herzlich willkommen zum ersten Rezept für den #Valentinstag 2017!

Ich hatte ja schon immer eine Schwäche für etwas ausgefallene Rezepte und besonders der Geschmack von Rosen hat es mir angetan, seit ich einmal ein Glas Sekt mit einem Schuss Rosenlikör probieren durfte. Schon der blumige Duft verleiht diesem herzigen Törtchen einen sehr femininen und feinen Touch und die pastell-rosa Farbe lässt den lieblich-süßen Geschmack schon beim ersten Anblick erahnen…

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Denn nicht nur optisch kommt dieses Kunstwerk „rosig“ daher. Auch geschmacklich ist die Blume der Verliebten dabei. Da die Rose allein allerdings etwas eintönig wäre, hat sie sich hier mit der Kokosnuss zusammengetan. Die stiehlt ihr durch die neutrale Farbe auf keinen Fall die Show, unterstützt sie geschmacklich aber ganz wunderbar. Damit das Ganze auch nicht zu süß gerät, sorgen bunte Waldbeeren für die nötige Säure und Frische.

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Damit das süße Törtchen für zwei Esser nicht zu groß gerät, habe ich mich für Layer-Cake Backformen entschieden. Das sind drei runde Backformen à 20cm Durchmesser, die im Ofen nebeneinander Platz finden und perfekte Biskuitböden ergeben, die nach dem Backen genau aufeinanderpassen. So muss beim „Zusammenbauen“ auch nichts durchgeschnitten werden.

Für einen zusätzlichen Wow-Moment beim Anschneiden, habe ich die drei Böden noch im pinken Ombré-Stil eingefärbt. Die Waldbeer-Konfitüre dazwischen fügt sich farblich perfekt ein.

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Und wenn Ihr jetzt auch Eure Liebsten mit diesem zauberhaften rosa Blumenbouquet überraschen möchtet, dann geht es HIER weiter zum Rezept…

„Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil“ weiterlesen

Herbstliches Apfel-Karamell-Törtchen mit Baiser

Huhu Ihr Lieben!

Bei mir geht es zur Zeit etwas turbulent zu… die Uni beginnt am Montag wieder und so einiges will noch während der Ferien erledigt werden, bevor der Alltag mich wieder eingeholt hat.

Dazu gehört für mich definitiv auch, liebe Menschen einzuladen, die man viel zu lange nicht gesehen hat und die es verdienen, mit einer herbstlichen Kaffeetafel überrascht zu werden. Die einzige Bitte meines Kaffeegastes dabei war, „auf keinen Fall Marzipan“ in der versprochenen Herbst-Torte zu verarbeiten.

Gut, damit fiel mein wunderbarer Apfel-Mandel-Kuchen, den ich in Gedanken schon fast in den Ofen geschoben hatte, natürlich flach. Aber Äpfel glänzen zum Glück ja auch in zahlreichen anderen Kombinationen und bei einem Blick auf meine Herbstdeko in warmen Erdtönen kam mir sofort Karamell als weitere Zutat in den Sinn. Ein Apfel-Karamell-Törtchen sollte es also werden, für die Rafinesse noch mit einem hübschen Baiserhäubchen geschmückt. Und was soll ich sagen… die Gäste waren begeistert und der Aufwand ist wirklich überschaubar! So konnte ich dieses Wochenende noch genug Herbstsonne draußen tanken, Kastanien sammeln und durch bunte Herbstwälder streifen…

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Zum Nachbacken geht es hier weiter….



Man nehme für eine Springform (20cm Durchmesser):

1 kleiner Apfel

100g Margarine

125g Zucker

1 Päckchen Vanille-Zucker

3 Eier

125g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

50g gemahlene Haselnüsse

50ml Milch

1 Schuss Zitronensaft

1 Prise Salz

1 Päckchen Gelatine (gemahlen, weiß)

250g Mascarpone

100g Apfelmus

100g Karamell-Brotaufstrich (z.B. von Lotus: Biscoff)

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Den Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch fein reiben. Eine Springform (20cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

Die Margarine mit 75g Zucker und dem Vanillezucker schaumig aufschlagen. Die Eier trennen. Eigelbe zum Butter-Zucker-Gemisch geben. Mehl, Backpulver und Haselnüsse zunächst in einer separaten Schüssel vermischen, dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Den geriebenen Apfel etwas mit der Hand ausdrücken, um den Teig nicht zu sehr zu verwässern und zum Schluss dazugeben. Teig ca. 30 Minuten vorbacken.

Jetzt geht es an´s Baiser: Während der Teig schonmal vorbäckt, schlagt Ihr die übrigen Eiweiße mit einem Schuss Zitronensaft und einer Prise Salz schön steif auf. Lasst nach und nach die restlichen 50g Zucker einrieseln. Nehmt den Teig nach 30 Minuten aus dem Ofen, verstreicht den Eischnee gleichmäßig darauf und backt das Ganze noch einmal 20 Minuten weiter. Ab und zu solltet Ihr die Form mal drehen, damit das Baier gleichmäßig bräunt. Dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, am Besten äußeren Ring dazu entfernen.

In dieser Zeit kann die Creme zubereitet werden: Zuerst die gemahlene Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Mascarpone, Apfelmus und Karamell-Brotaufstrich verrühren. Gelatine auf dem Herd wieder verflüssigen und langsam mit der Creme angleichen (d.h. immer einen Löffel der Creme in die Gelatine und dann etwas Gelatine in die Creme, bis die Temperaturen sich angeglichen haben). Die Creme, nachdem die Gelatine vollständig in der Creme aufgelöst wurde, in den Kühlschrank packen.

Den ausgekühlten Kuchen einmal waagerecht aufschneiden und die mittlerweile angedickte Creme gleichmäßig darauf verstreichen. Deckel wieder draufsetzen. Wer möchte, kann noch etwas Karamell-Brotaufstrich verflüssigen und auf das Baiser sprenkeln.

Nochmal mindestens eine Stunde kaltstellen und dann… genießen!

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Viel Freude beim Nachbacken und genießt die schönen Herbsttage 🙂

Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar

„Monte“-Motivtorte in Baumstamm-Optik

~ eine herbstliche Geburtstagstafel für den Liebsten ~


Herzlich Willkommen zurück auf dem Blog, Ihr Lieben! 🙂

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Kaum bin ich von meiner Uni-Exkursion nach Athen zurück, steht schon das nächste Event an… der Liebste hat Geburtstag und bekommt natürlich wie jedes Jahr eine ausgefallene Motivtorte.

Geschmacklich hat er sich eine Torte gewünscht, die schmeckt wie sein Lieblingspudding „Monte“. Ja genau, halb dunkle, halb helle Creme und ein intensiver Haselnuss-Milch-Geschmack. Das sollte doch umzusetzen sein!

Bei der Auswahl des Motivs wurde es schon schwieriger… Zu Haselnüssen und zum Herbst passen Eichhörnchen, die zu modellieren traue ich mir aber nicht zu 😉 Aber die Richtung war gar nicht schlecht. Ich entschied mich für ein Dekor wie es einem auf einem Spaziergang durch einen Herbstwald begegnet: Ein knorriger Baumstumpf mit Pilzen, Eicheln und Kastanien.

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Innen überzeugt die Geburtstagsbombe mit einem dunklen, einem nussigen und einem hellen Biskuitboden, einer Schoko-Haselnusscreme mit schokolierten Waffelwürfeln und einer sahnig-süßen Milchcreme. Ja, das schmeckt genau so wie es klingt!

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Um die Geburtstagstafel zu komplettieren habe ich noch einige Knabber-Eicheln aus Schaumküssen gebastelt: Dazu nehmt Ihr einfach einige Mini-Schaumküsse und steckt diese mit Zahnstochern auf gefüllte Waffeln, aus denen Ihr vorher Kreise ausgestochen habt. Fertig ist die süße Tischdeko oder ein herbstlicher Snack für Kinder.

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Appetit bekommen? Diese Torte ist ein Muss für alle GeNUSSmenschen…



Man nehme für eine ∅28cm Springform…

Heller Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker

140g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)

Haselnuss-Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker

70g Mehl

70g gemahlene Haselnüsse

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)

Schoko-Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

100g Mehl

20g Kakaopulver

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)


Schoko-Haselnuss-Creme:

2 Päckchen Puddingpulver (Schokolade feinherb)

500ml Milch

100g Zucker

2 Esslöffel Haselnussmus

1 Päckchen Gelatine (gemahlen, weiß)

400ml Sahne

2 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

1 Packung schokolierte Waffelwürfel (z.B. von Manner)

Milch-Creme:

2 Päckchen Puddingpulver (Sahne-Geschmack)

500ml Milch

3 Esslöffel Zucker

2 Esslöffel Honig

2 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

1 Päckchen Gelatine (gemahlen, weiß)

400ml Sahne

2 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

Ganache:

300g Kuvertüre (1/2 Zartbitter, 1/2 Vollmilch)

100ml Sahne

Außerdem:

1 Marzipandecke, fertig ausgerollt oder 1 Packung Marzipanrohmasse

weißer Fondant

Lebensmittelfarbe

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Los geht´s! Heizt zunächst den Ofen auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) auf und legt eine ∅28cm Springform mit Backpapier aus.

Wir beginnen mit dem hellen Biskuit. Dafür trennt Ihr die Eier sorgfältig und gebt die Eiweiße in eine Schüssel. Dazu kommen drei Esslöffel Leitungswasser, ein Spritzer Zitronensaft und eine Prise Salz. Dann lasst Ihr die Küchenmaschine einen festen Eischnee aufschlagen. Gebt den Zucker etappenweise dazu und rührt auf höchster Stufe weiter. Die Eimasse sollte jetzt schön glänzen. Dann kommen einzeln die Eigelbe dazu, Rührgerät bitte auf niedrigste Stufe herunterschalten, um die ganze Luft nicht wieder herauszuschlagen. Wenn sich alles gut verbunden hat, kann das Mehl in einer separaten Schüssel mit dem Backpulver vermischt und zur Eimasse gesiebt werden. Hebt alles mit einem Teigspatel vorsichtig unter und achtet darauf, dass sich keine „Mehl-Nester“ bilden und, dass Ihr nicht zu wild rührt. Wenn sich alles gut verbunden hat, kommen wir zur Geheimzutat… Butter! Ja, ich weiß, Fett hat in einem Biskuitteig eigentlich nichts verloren. Ich habe diesen Kniff aber von meiner Mama gelernt und bin damit immer gut gefahren. Zerlasst einfach einen Esslöffel Butter in der Mikrowelle, lasst sie etwas abkühlen und hebt sie zuletzt unter den Teig. Gebacken wird der Biskuit jetzt etwa eine halbe Stunde, überprüft sicherheitshalber mit der Stäbchenprobe!

Habt Ihr nur eine Springform, heißt es jetzt warten. Für alle anderen geht es weiter mit dem Haselnuss-Biskuit: Geht genauso vor, wie auch schon bei dem hellen Biskuitteig. Nehmt aber statt 140g Mehl nur 70g und ersetzt die übrigen 70g mit gemahlenen Haselnüssen.

Genau dasselbe gilt auch für den dunklen Schoko-Teig! Nehmt etwas weniger Mehl und gebt stattdessen Kakaopulver hinzu.

Wenn alle drei Böden durchgebacken sind, lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen.

In dieser Zeit können die Cremes hergestellt werden! Zuerst die Schoko-Haselnuss-Creme. Dafür kocht Ihr einen Pudding aus zwei Päckchen feinherbem Schokoladenpuddingpulver, 100g Zucker und 500ml Milch nach Packungsanleitung (Vorsicht, wird sehr dick und schwer zu rühren, also gute Armmuskeln mitbringen!). Schmelzt anschließend zwei Esslöffel Haselnussmus in den heißen Pudding und stellt diesen kalt.

Verfahrt genauso mit der hellen Creme: Kocht einen Pudding aus zwei Päckchen Sahnepuddingpulver, drei Esslöffeln Zucker, zwei Esslöffeln Honig und 500ml Milch. Ebenfalls kaltstellen.

Jetzt kann die dunkle Creme fertiggestellt werden: Weicht hierzu die Gelatine nach Packungsanleitung ein und erwärmt sie dann, bis sie sich verflüssigt. Gebt sie unter den kalten Pudding und verrührt alles gut mit der Küchenmaschine o.Ä. Schlagt dann zwei Becher Schlagsahne mit zwei Päckchen Sahnesteif und einem Päckchen Vanillezucker auf und gebt sie zum Pudding. Verrührt jetzt beide Komponenten ganz kurz auf höchster Stufe, damit sie sich verbinden und hebt dann vorsichtig weiter unter. Wenn sich alles verbunden hat, gebt noch die Waffelwürfel dazu, bevor ihr die Creme wieder kalt stellt.

Bei der Milchcreme verfahrt ihr ähnlich: Gebt aber zunächst zwei Esslöffel gezuckerte Kondensmilch dazu. Dann Gelatine einweichen, erwärmen, zum Pudding geben. Sahne mit Sahnesteif und Zucker schlagen, zum Pudding geben,  alles verrühren, kaltstellen.

Vorbereitungen erledigt! Jetzt geht´s an´s Zusammenbauen…

Schneidet zuerst den hellen Biskuit einmal horizontal durch. Legt dann den dunklen Biskuit auf eine Tortenplatte, legt einen Tortenring darum und passt die Größe an. Streicht dann die Hälfte der Schoko-Haselnusscreme auf den Schoko-Biskuit. Darauf kommt der Haselnuss-Biskuit. Bedeckt diesen ebenfalls mit Schoko-Haselnuss-Creme. Darauf folgen eine Hälfte des hellen Biskuits und eine Hälfte der Milchcreme. Schließt mit der zweiten Hälfte Biskuit ab und bestreicht diese nur hauchdünn mit etwas Milchcreme. Lasst die Torte mit dem Ring darum erst einmal eine Stunde kühlen.

Löst dann den Ring und hüllt die Torte mit der restlichen Milchcreme schön ein. Stecht außerdem die Marzipandecke in Größe Eurer Torte aus (oder rollt die Marzipanrohmasse zunächst aus, wenn ihr keine ausgerollte Decke bekommen konntet) und legt diese oben auf die Torte (nicht ganz eindecken, nur eine Scheibe oben darauflegen!). Lasst die Torte noch einmal eine Weile kühlen.

Für die Ganache gebt Ihr die beiden Sorten Kuvertüre in eine mikrowellenfeste Schüssel, gießt 1/2 Becher Sahne darüber und erwärmt alles in der Mikrowelle auf niedriger Stufe. Rührt dann mit einer Gabel solange, bis sich Schokolade und Milch zu einer Masse verbunden haben, die eine Konsistenz von Nutella hat. Stellt die Ganache entweder einige Stunden in den Kühlschrank oder für etwa 20 Minuten in das Gefrierfach.

Fast geschafft!

Jetzt wird die Torte mit der Ganache seitlich eingestrichen. Ihr müsst dabei überhaupt nicht exakt arbeiten, weil Baumrinde auch nicht gerade und ordentlich aussieht. Am Besten lasst Ihr die einzelnen Schichten Schokolade zwischendurch festwerden, dann verstärkt sich der optische Effekt von knorriger Rinde noch mehr. Wenn Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, rührt etwas Lebensmittelfarbe (beige oder braun) mit Wasser oder klarem Alkohol an und zieht kreisförmige Linien auf der Marzipandecke von den Mitte nach außen, um die Altersringe anzudeuten. Versucht hierbei ebenfalls nicht zu exakt zu sein, Bäume in der Natur sind auch nicht mit dem Zirkel gezogen.

Wenn Ihr auf Eurem Baumstamm noch einige Pilze, Kastanien, Eicheln oder etwas Ähnliches anbringen möchtet, formt diese aus Fondant, den Ihr vorher mit Lebensmittelfarben einfärbt und mit Zahnstochern auf der Torte fixiert.

Bis zum Servieren kühl lagern und am Besten mit den Liebsten schlemmen 🙂

Ich wünsche Euch ein wunderbares Herbstwochenende und bis bald!

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Eure Laura,

von glueckistbackbar