Alice im Wunderland-Törtchen mit schwarzem Tee und Zitrone

Hallo Ihr Lieben 🙂

Wie Ihr ja vielleicht wisst, lege ich im Herbst diesen Jahres meine Staatsexamensprüfungen, unter anderem in Englischer Literaturwissenschaft, ab. Zur Vorbereitung und auch mit großer Begeisterung lese ich deshalb zur Zeit die schönsten Bücher meiner Kindheit noch einmal im englischen Original und freue mich jedes Mal wie ein Schnitzel, wenn ich ein berühmtes Zitat entdecke 😉

IMG_5625b

Ich mag es ganz besonders, wenn in den Büchern von wunderlichen Speisen und Getränken die Rede ist, deren Geschmack und Aussehen ich mir schon früher in den buntesten Farben ausgemalt habe. Mein heutiges Rezept ist daher eigentlich eher eine Dekorations-Idee, oder ein Thema für eine Motto-Party.

Wer an Alice im Wunderland denkt, hat sofort das Fläschchen mit dem „Drink me“-Etikett und den kleinen Kuchen mit der Aufschrift „Eat me“ vor Augen, die Alice groß genug wachsen und klein genug schrumpfen lassen, um an einen Schlüssel auf einem hohen Tisch heranzureichen oder durch eine winzige Tür zu passen.

IMG_5634b

Ich habe mich schon immer gefragt, wie dieser Kuchen wohl schmecken würde. Welche Assoziationen habt Ihr im Kopf, wenn Ihr diesen Textauszug lest:

“ […] Soon her eye fell on a little glass box that was lying under the table: she opened it, and found in it a very small cake, on which the words ‘EAT ME’ were beautifully marked in currants. ‘Well, I’ll eat it,’ said Alice, ‘and if it makes me grow larger, I can reach the key; and if it makes me grow smaller, I can creep under the door; so either way I’ll get into the garden, and I don’t care which happens!’

She ate a little bit, and said anxiously to herself, ‘Which way? Which way?’, holding her hand on the top of her head to feel which way it was growing, and she was quite surprised to find that she remained the same size: to be sure, this generally happens when one eats cake, but Alice had got so much into the way of expecting nothing but out-of-the-way things to happen, that it seemed quite dull and stupid for life to go on in the common way.

So she set to work, and very soon finished off the cake. […]“

(Carroll, Lewis. Alices´s Adventures in Wonderland. Chapter I.)

Ich musste (auch wegen der Tee-Zeremonie des verrückten Hutmachers) sofort an den Geschmack von gesüßtem schwarzem Tee denken. Und von meinem England-Urlaub hatte ich noch ein Glas Lemon-Curd, welches ganz wunderbar zum süßen Fondant und dem herben Tee passt und dazu noch „very British“ daherkommt.

Apropos Fondant: Der ist ja der eigentliche Clou, an den sonst eher gewöhnlichen Muffins. Ich wollte unbedingt ein Design, das an Alice blaues Kleid mit der weißen Schürze aus der Disney-Verfilmung (und anderen) angelehnt ist. Dazu habe ich die Küchlein mit Lemon-Curd gefüllt, mit Zitronen-Buttercreme eingestrichen, dann mit hellblauem Fondant eingedeckt und ein weißes „Spitzendeckchen“ als Topper modelliert. Das obligatorische „EAT ME“ habe ich in Form einer Fahne umgesetzt, weil keine Zuckerschrift fein genug ist, um auf dem winzigen Törtchen noch lesbare Buchstaben zu zaubern.

Der rote Zaubertrank ist bei mir rot gefärbtes Wasser eine Tinktur nach streng geheimer Rezeptur, die ich Euch leider nicht mitteilen darf. Für Eure Mottoparty könnt Ihr hier aber natürlich auch rote Bowle, Limonade oder Kirschsaft verwenden 😉

Und jetzt los zum Rezept, oder ab zum Bücherregal…

„Alice im Wunderland-Törtchen mit schwarzem Tee und Zitrone“ weiterlesen

Advertisements

Mini-Amerikaner zu Halloween

~ schaurig süße Naschereien für Groß und Klein ~


Huhu Ihr Backbegeisterten!

Am Montag heißt es wieder “Süßes oder Saures!” wenn kleine Gespenster, Vampire oder Hexen durch die mit Kürbislaternen beleuchteten Straßen ziehen und unsere Süßigkeiten-Vorräte plündern wollen. Ich selbst habe diesen Brauch als Kind sehr gemocht und schon Wochen vor Halloween mit meinen Freunden gruselige Kostüme und möglichst ausgefeilte Routen geplant, um so viel Süßkram wie möglich einzuheimsen.

Doch auch wenn ich mittlerweile aus diesem Alter raus bin, mag ich Süßigkeiten an Halloween trotzdem noch genauso und kann sie mir jetzt sogar selbst backen!

Dieses Jahr habe ich mich für fluffige Mini-Amerikaner entschieden. Klein, handlich und damit perfekt schon für die kleinsten Gespenster. Geschmacklich gibt es sie in zwei Sorten: Schoko-Orange und Vanille-Zimt, verziert mit allerlei Halloween-Motiven. Kürbisse, Geister, Fledermäuse, Mumien und und und… der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

IMG_3459b_Fotor.jpg

Und auch wer mit diesem Feiertag so überhaupt nichts anzufangen weiß, kann mit diesem Rezept gar nichts falsch machen. Einfach die Halloween-Motive durch normale Schwarz-weiß Glasur ersetzen und schon hat man Mini-Amerikaner mit herbstlichen Aromen 🙂


So wird´s gemacht:

Für etwa 16 Mini-Amerikaner, nehme man…

100g Margarine / weiche Butter)

100g Zucker

2 Eier

1 Prise Salz


Schoko-Orangen-Teig:

½ Päckchen Schokoladenpudding-Pulver

3 Esslöffel (Soja-)Milch

1 Teelöffel Orangenabrieb (Bio-Orange oder Fertigprodukt)

125g (Dinkel-)Mehl

¼ Päckchen Backpulver ~ 4g


Vanille-Zimt-Teig:

½ Päckchen Vanillepudding-Pulver

3 Esslöffel (Soja-Milch)

½  Teelöffel Zimt

125g (Dinkel-)Mehl

¼ Päckchen Backpulver ~ 4g


Außerdem:

1 Tasse (Soja-)Milch + Backpinsel

200g Puderzucker

ein wenig heißes Wasser

Lebensmittelfarbe (orange)

50g Zartbitter-Schokolade + feine Dekorpinsel

Dekor-Fondant (grün)

IMG_3458b_Fotor.jpg

Heizt den Backofen zunächst auf 180°C (Umluft) vor und belegt zwei Backbleche mit Backpapier.

Schlagt dann die Margarine mit dem Zucker schaumig auf. Gebt die Eier nach und nach dazu und streut eine Prise Salz darüber.

Wiegt jetzt von Butter-Zucker-Ei-Masse genau die Hälfte ab und gebt diese in eine separate Schüssel. Ab jetzt arbeiten wir an den zwei verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen.


In den Schokoteig kommen ½ Päckchen Schokoladenpudding-Pulver, 3 Esslöffel (Soja-)Milch, 1 Teelöffel Orangenabrieb, 125g (Dinkel-)Mehl und ¼ Päckchen Backpulver. Gebt die trockenen Zutaten alle gleichzeitig in die Schüssel, verrührt diese kurz unter sich mit einem Löffel und vermengt dann alles zu einem glatten Teig. Dieser sollte etwas fester sein als normaler Rührteig, damit wir ihn später in Form bringen können.


Für den Vanilleteig geht Ihr ähnlich vor: Gebt das Vanillepudding-Pulver, 3 Esslöffel (Soja-)Milch, ½ Teelöffel Zimt, 125g (Dinkel-)Mehl und ¼ Päckchen Backpulver über die Butter-Zucker-Ei-Masse, vermengt die trockenen Zutaten kurz untereinander und verrührt dann alles zu einem glatten Teig.


Stecht jetzt zuerst von einer Sorte Teig ca. 8 Esslöffel ab und setzt diese mit genügend Abstand auf ein Backblech. Nehmt dann eine Tasse Wasser und taucht einen sauberen Esslöffel hinein. Fahrt jetzt mit dem nassen Löffel einmal kreisrund um die Teighäufchen und formt diese zu kleinen Hügeln. Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, kommt das Blech ab in den Ofen. Backt die Amerikaner zunächst 5 Minuten, bepinselt sie dann ausgiebig, aber vorsichtig mit (Soja-)Milch und backt sie weitere 5 Minuten, bis sie schön goldbraun aussehen.

Während das erste Blech backt, könnt Ihr die zweite Ladung fertigmachen: Stecht dafür wieder esslöffelgroße Teighäufchen ab, setzt sie aufs Blech und formt sie mit dem nassen Löffel. Wiederum 5 Minuten backen, mit (Soja-)Milch bepinseln und noch einmal 5 Minuten backen.

Wenn beide Bleche fertig gebacken sind, nehmt die Amerikaner vorsichtig herunter und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.


Jetzt geht es an´s Verzieren! Gebt zunächst den Puderzucker in eine Schüssel und fügt löffelweise heißes Wasser dazu, bis ihr eine dickflüssige Zuckerglasur habt. Damit bestreicht ihr die dunklen Schoko-Amerikaner. Wenn alle bestrichen sind, könnt ihr in die übrige Zuckerglasur etwas Orangenabrieb rühren und sie dann kürbisorange einfärben. Mit dieser bepinselt Ihr dann die hellen Vanille-Amerikaner und lasst alles erstmal trocknen und fest werden. In der Zeit kann die Schokolade verflüssigt werden.

Nehmt jetzt einen dünnen Pinsel (für Lebensmittel geeignet) und bemalt die dunklen Amerikaner auf ihrer Zuckerglasur mit schaurigen Motiven. Malt dann auch den Vanille-Amerikanern auf ihre orangene Glasur Kürbis-Gesichter auf. Zuletzt formt Ihr noch aus dem grünen Fondant Stiele für die Kürbisse und klebt sie  mit etwas dunkler Schokolade auf den Amerikanern fest. Für Figuren mit 3D-Augen wie meine Mumie nehmt Ihr am besten fertige Zuckeraugen und klebt diese mit etwas Schokolade auf. Beim Verzieren ist wirklich alles erlaubt, was essbar ist. Probiert aus, was Euch gefällt und schmeckt!

IMG_3482_Fotor.jpg

Und jetzt wünsche ich Euch wie immer viel Spaß beim Nachbacken und Happy Halloween!

Liebste Grüße,

Eure Laura von glueckistbackbar

 

 

„Monte“-Motivtorte in Baumstamm-Optik

~ eine herbstliche Geburtstagstafel für den Liebsten ~


Herzlich Willkommen zurück auf dem Blog, Ihr Lieben! 🙂

img_3102b

Kaum bin ich von meiner Uni-Exkursion nach Athen zurück, steht schon das nächste Event an… der Liebste hat Geburtstag und bekommt natürlich wie jedes Jahr eine ausgefallene Motivtorte.

Geschmacklich hat er sich eine Torte gewünscht, die schmeckt wie sein Lieblingspudding „Monte“. Ja genau, halb dunkle, halb helle Creme und ein intensiver Haselnuss-Milch-Geschmack. Das sollte doch umzusetzen sein!

Bei der Auswahl des Motivs wurde es schon schwieriger… Zu Haselnüssen und zum Herbst passen Eichhörnchen, die zu modellieren traue ich mir aber nicht zu 😉 Aber die Richtung war gar nicht schlecht. Ich entschied mich für ein Dekor wie es einem auf einem Spaziergang durch einen Herbstwald begegnet: Ein knorriger Baumstumpf mit Pilzen, Eicheln und Kastanien.

img_3057beschnitten

Innen überzeugt die Geburtstagsbombe mit einem dunklen, einem nussigen und einem hellen Biskuitboden, einer Schoko-Haselnusscreme mit schokolierten Waffelwürfeln und einer sahnig-süßen Milchcreme. Ja, das schmeckt genau so wie es klingt!

img_3121b

Um die Geburtstagstafel zu komplettieren habe ich noch einige Knabber-Eicheln aus Schaumküssen gebastelt: Dazu nehmt Ihr einfach einige Mini-Schaumküsse und steckt diese mit Zahnstochern auf gefüllte Waffeln, aus denen Ihr vorher Kreise ausgestochen habt. Fertig ist die süße Tischdeko oder ein herbstlicher Snack für Kinder.

img_3026b

Appetit bekommen? Diese Torte ist ein Muss für alle GeNUSSmenschen…



Man nehme für eine ∅28cm Springform…

Heller Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker

140g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)

Haselnuss-Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

1/2 Päckchen Vanillezucker

70g Mehl

70g gemahlene Haselnüsse

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)

Schoko-Biskuitteig:

3 Eier (Größe M)

3 Esslöffel Wasser

1 Spritzer Zitronensaft

1 Prise Salz

140g Zucker

100g Mehl

20g Kakaopulver

1/2 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel zerlassene Butter (abgekühlt)


Schoko-Haselnuss-Creme:

2 Päckchen Puddingpulver (Schokolade feinherb)

500ml Milch

100g Zucker

2 Esslöffel Haselnussmus

1 Päckchen Gelatine (gemahlen, weiß)

400ml Sahne

2 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

1 Packung schokolierte Waffelwürfel (z.B. von Manner)

Milch-Creme:

2 Päckchen Puddingpulver (Sahne-Geschmack)

500ml Milch

3 Esslöffel Zucker

2 Esslöffel Honig

2 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

1 Päckchen Gelatine (gemahlen, weiß)

400ml Sahne

2 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

Ganache:

300g Kuvertüre (1/2 Zartbitter, 1/2 Vollmilch)

100ml Sahne

Außerdem:

1 Marzipandecke, fertig ausgerollt oder 1 Packung Marzipanrohmasse

weißer Fondant

Lebensmittelfarbe

img_3170beschnitten2

Los geht´s! Heizt zunächst den Ofen auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) auf und legt eine ∅28cm Springform mit Backpapier aus.

Wir beginnen mit dem hellen Biskuit. Dafür trennt Ihr die Eier sorgfältig und gebt die Eiweiße in eine Schüssel. Dazu kommen drei Esslöffel Leitungswasser, ein Spritzer Zitronensaft und eine Prise Salz. Dann lasst Ihr die Küchenmaschine einen festen Eischnee aufschlagen. Gebt den Zucker etappenweise dazu und rührt auf höchster Stufe weiter. Die Eimasse sollte jetzt schön glänzen. Dann kommen einzeln die Eigelbe dazu, Rührgerät bitte auf niedrigste Stufe herunterschalten, um die ganze Luft nicht wieder herauszuschlagen. Wenn sich alles gut verbunden hat, kann das Mehl in einer separaten Schüssel mit dem Backpulver vermischt und zur Eimasse gesiebt werden. Hebt alles mit einem Teigspatel vorsichtig unter und achtet darauf, dass sich keine „Mehl-Nester“ bilden und, dass Ihr nicht zu wild rührt. Wenn sich alles gut verbunden hat, kommen wir zur Geheimzutat… Butter! Ja, ich weiß, Fett hat in einem Biskuitteig eigentlich nichts verloren. Ich habe diesen Kniff aber von meiner Mama gelernt und bin damit immer gut gefahren. Zerlasst einfach einen Esslöffel Butter in der Mikrowelle, lasst sie etwas abkühlen und hebt sie zuletzt unter den Teig. Gebacken wird der Biskuit jetzt etwa eine halbe Stunde, überprüft sicherheitshalber mit der Stäbchenprobe!

Habt Ihr nur eine Springform, heißt es jetzt warten. Für alle anderen geht es weiter mit dem Haselnuss-Biskuit: Geht genauso vor, wie auch schon bei dem hellen Biskuitteig. Nehmt aber statt 140g Mehl nur 70g und ersetzt die übrigen 70g mit gemahlenen Haselnüssen.

Genau dasselbe gilt auch für den dunklen Schoko-Teig! Nehmt etwas weniger Mehl und gebt stattdessen Kakaopulver hinzu.

Wenn alle drei Böden durchgebacken sind, lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen.

In dieser Zeit können die Cremes hergestellt werden! Zuerst die Schoko-Haselnuss-Creme. Dafür kocht Ihr einen Pudding aus zwei Päckchen feinherbem Schokoladenpuddingpulver, 100g Zucker und 500ml Milch nach Packungsanleitung (Vorsicht, wird sehr dick und schwer zu rühren, also gute Armmuskeln mitbringen!). Schmelzt anschließend zwei Esslöffel Haselnussmus in den heißen Pudding und stellt diesen kalt.

Verfahrt genauso mit der hellen Creme: Kocht einen Pudding aus zwei Päckchen Sahnepuddingpulver, drei Esslöffeln Zucker, zwei Esslöffeln Honig und 500ml Milch. Ebenfalls kaltstellen.

Jetzt kann die dunkle Creme fertiggestellt werden: Weicht hierzu die Gelatine nach Packungsanleitung ein und erwärmt sie dann, bis sie sich verflüssigt. Gebt sie unter den kalten Pudding und verrührt alles gut mit der Küchenmaschine o.Ä. Schlagt dann zwei Becher Schlagsahne mit zwei Päckchen Sahnesteif und einem Päckchen Vanillezucker auf und gebt sie zum Pudding. Verrührt jetzt beide Komponenten ganz kurz auf höchster Stufe, damit sie sich verbinden und hebt dann vorsichtig weiter unter. Wenn sich alles verbunden hat, gebt noch die Waffelwürfel dazu, bevor ihr die Creme wieder kalt stellt.

Bei der Milchcreme verfahrt ihr ähnlich: Gebt aber zunächst zwei Esslöffel gezuckerte Kondensmilch dazu. Dann Gelatine einweichen, erwärmen, zum Pudding geben. Sahne mit Sahnesteif und Zucker schlagen, zum Pudding geben,  alles verrühren, kaltstellen.

Vorbereitungen erledigt! Jetzt geht´s an´s Zusammenbauen…

Schneidet zuerst den hellen Biskuit einmal horizontal durch. Legt dann den dunklen Biskuit auf eine Tortenplatte, legt einen Tortenring darum und passt die Größe an. Streicht dann die Hälfte der Schoko-Haselnusscreme auf den Schoko-Biskuit. Darauf kommt der Haselnuss-Biskuit. Bedeckt diesen ebenfalls mit Schoko-Haselnuss-Creme. Darauf folgen eine Hälfte des hellen Biskuits und eine Hälfte der Milchcreme. Schließt mit der zweiten Hälfte Biskuit ab und bestreicht diese nur hauchdünn mit etwas Milchcreme. Lasst die Torte mit dem Ring darum erst einmal eine Stunde kühlen.

Löst dann den Ring und hüllt die Torte mit der restlichen Milchcreme schön ein. Stecht außerdem die Marzipandecke in Größe Eurer Torte aus (oder rollt die Marzipanrohmasse zunächst aus, wenn ihr keine ausgerollte Decke bekommen konntet) und legt diese oben auf die Torte (nicht ganz eindecken, nur eine Scheibe oben darauflegen!). Lasst die Torte noch einmal eine Weile kühlen.

Für die Ganache gebt Ihr die beiden Sorten Kuvertüre in eine mikrowellenfeste Schüssel, gießt 1/2 Becher Sahne darüber und erwärmt alles in der Mikrowelle auf niedriger Stufe. Rührt dann mit einer Gabel solange, bis sich Schokolade und Milch zu einer Masse verbunden haben, die eine Konsistenz von Nutella hat. Stellt die Ganache entweder einige Stunden in den Kühlschrank oder für etwa 20 Minuten in das Gefrierfach.

Fast geschafft!

Jetzt wird die Torte mit der Ganache seitlich eingestrichen. Ihr müsst dabei überhaupt nicht exakt arbeiten, weil Baumrinde auch nicht gerade und ordentlich aussieht. Am Besten lasst Ihr die einzelnen Schichten Schokolade zwischendurch festwerden, dann verstärkt sich der optische Effekt von knorriger Rinde noch mehr. Wenn Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, rührt etwas Lebensmittelfarbe (beige oder braun) mit Wasser oder klarem Alkohol an und zieht kreisförmige Linien auf der Marzipandecke von den Mitte nach außen, um die Altersringe anzudeuten. Versucht hierbei ebenfalls nicht zu exakt zu sein, Bäume in der Natur sind auch nicht mit dem Zirkel gezogen.

Wenn Ihr auf Eurem Baumstamm noch einige Pilze, Kastanien, Eicheln oder etwas Ähnliches anbringen möchtet, formt diese aus Fondant, den Ihr vorher mit Lebensmittelfarben einfärbt und mit Zahnstochern auf der Torte fixiert.

Bis zum Servieren kühl lagern und am Besten mit den Liebsten schlemmen 🙂

Ich wünsche Euch ein wunderbares Herbstwochenende und bis bald!

img_3130beschnitten

Eure Laura,

von glueckistbackbar