Karibisches Schichtdessert mit Ananas und Kokos-Rum

Hallo Ihr Lieben und ganz herzlich willkommen zurück!

Genießt Ihr auch die wunderbar sommerlichen Temperaturen und verbringt Eure Zeit am liebsten im Freibad, am See oder beim Picknicken?

Da beneide ich Euch im Moment ziemlich… die schönen Seiten dieses Sommers werde ich dieses Jahr leider größtenteils verpassen. Ich kann in der Sonne einfach nicht lernen und wenn der Kopf voller Uni-Wissen schwirrt, entspannt es sich sowieso schwierig…

Aber damit wenigstens kulinarisch der Sommer bei mir, und natürlich auch Euch, ankommt, habe ich mir ein karibisches Dessert ausgedacht. Und das Beste daran ist, dass es so super vorzubereiten ist und nach ein paar Stunden im Kühlschrank sogar noch erfrischender schmeckt!

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… Ananas, Kokos und kühle Sahne …

… die perfekte Kombination für den Sommer …

… wie ein Piña Colada-Cocktail zum Löffeln … 

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Ergibt etwa 5 Gläser.

Für den Teig braucht Ihr:

80g Margarine

80g Zucker

1 Bio-Ei (M)

80g (Dinkel-)Mehl

1 Teelöffel Backpulver

1 Scheibe Ananas (frisch oder aus der Dose)

Für das Ananas-Kokos-Kompott:

1 Dose Ananas (oder 1 frische Frucht)

2 Esslöffel weißen Rum mit Kokos (z.B. Malibu) + etwas Ananas-Saft

etwas gemahlene Vanilleschote (oder Vanille-Zucker)

1 Esslöffel Speisestärke

etwas Ananas-Saft

Außerdem:

1 Becher Schlagsahne, ersatzweise Sahnequark, Joghurt, Skyr…

1 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanille-Zucker


Heizt zuerst den Backofen auf 160°C (Umluft) vor und belegt ein Backblech mit Backpapier.

Schneidet die Ananas in möglichst kleine Würfel und stellt sie beiseite.

Schlagt die Margarine mit dem Zucker weiß-schaumig auf. Schlagt dann das Ei darunter und gebt dann das Mehl mit dem Backpulver dazu. Zum Schluss hebt Ihr etwa eine Scheibe Ananas, kleingeschnitten, unter. Streicht den Teig dann gleichmäßig auf ein Backblech und backt ihn etwa 15 Minuten goldbraun. Lasst ihn dann auskühlen.

In der Zeit wird das Kompott gekocht: Gebt dazu die Ananas-Würfel mit dem Rum und der Vanille in einen Topf und gießt etwas Ananas-Saft dazu. Kocht alles sprudelnd auf und stellt die Hitze dann herunter. Lasst alles köcheln, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist. Verrührt die Speisestärke mit dem Ananassaft in einem Becher und gebt das Gemisch dann in das Kompott. Verrührt alles gut, kocht die Mischung nochmal auf und zieht sie dann vom Herd.

Schlagt noch die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Zucker steif und stellt sie kühl.


Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, zerbröselt ihn möglichst fein und füllt etwa zwei Drittel der Krümel in die Gläschen. Schichtet dann die Sahne und das Kompott darauf und achtet darauf, dass alle Schichten von außen gut sichtbar sind. Schließt mit einer Schicht Krümel ab und stellt die Gläschen bis zum Servieren schön kalt.

Ich habe zur Deko noch grüne Ananas-Palmen aus Papier gebastelt und mit einem Holzstäbchen in die Gläschen gesteckt. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr Euch solche ganz einfach nachmachen: Schneidet dazu eine Form Eurer Wahl je zweimal aus grünem Papier aus und schneidet je eines von oben bis zur Mitte und eines von unten bis zur Mitte ein. Schiebt die beiden Formen wie ein Kreuz übereinander, so dass vier 90°-Winkel entstehen und Euer Topper wie ein Baum aussieht. Befestigt noch ein Holzstäbchen daran und fertig ist die karibische Deko!

Machen sich bestimmt auch gut in einem Cocktail-Glas oder als Topper auf sommerlichen Cupcakes!

Bis bald,

Eure Laura

 

Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos

Ei, ei, ei.. Ostern naht mit großen Schritten und ja, Ihr ahnt es schon, es gibt hier schon wieder nichts Gebackenes. Ich überlege ernsthaft, den Blog in „Glück ist Schokolade“ umzubenennen, aber das wäre wohl doch etwas einseitig… 😉

Heute geht es nämlich – Überraschung – um Schokolade, und zwar genauer um selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und „Bounty“-Füllung. Ich habe mir das Set zum Ostereier-Gießen von Tchibo diese Woche gegönnt, nachdem aus der Uni eine wunderbare Nachricht kam. Und dann musste ich natürlich sofort loslegen!

Man kann damit sowohl halbe, als auch ganze Eier-Pralinen gießen, mit Füllung oder als Vollschokolade. Sie sind allerdings so groß wie Hühner-Eier und das aus Vollschokolade ist für meinen Geschmack etwas sehr mächtig und unhandlich zu essen. Ich habe mich also für zwei verschiedene Füllungen entschieden und habe die weißen „Bounty“-Eier zusammengesetzt und die dunklen Eierlikör-Pralinen halb belassen. So kann jeder soviel naschen, wie nach dem Osterbraten und den anderen Leckereien noch reinpasst 😉

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Ich muss Euch allerdings noch was gestehen… aber psst!

Der Grund, warum Ihr auf den Fotos nur die schönen Pralinen von außen seht und keinen Blick auf die Füllung erhaschen könnt, liegt daran, dass es nicht besonders toll aussähe, flüssigen Eierlikör über den Tisch laufen zu lassen. Denn ja, die Eierlikör-Eier sind flüssig gefüllt und das nicht unbedingt freiwillig… Ich wollte den Likör eigentlich mit Sahnesteif andicken, was zumindest bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. Im Internet habe ich später gelesen, dass „Paradiescreme“ Pulver Vanille dafür besser klappen soll. Deswegen habe ich Euch das im Rezept einfach geändert. Wer bewusst flüssige Füllung haben möchte, der gießt den Eierlikör einfach so in die Hohlformen 😉

Zu den beiden Rezepten geht es hier weiter…

„Selbstgemachte Schoko-Ostereier mit Eierlikör und Kokos“ weiterlesen

Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil

… für Dich, soll´s rote pinke Rosen regnen…

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Hach ja, wär das nicht schön, wenn Ihr Eure Liebsten zum Valentinstag neben dem obligatorischen Blumenstrauß auch noch mit einem Rosen-Törtchen überraschen könntet?

Und damit hallo und herzlich willkommen zum ersten Rezept für den #Valentinstag 2017!

Ich hatte ja schon immer eine Schwäche für etwas ausgefallene Rezepte und besonders der Geschmack von Rosen hat es mir angetan, seit ich einmal ein Glas Sekt mit einem Schuss Rosenlikör probieren durfte. Schon der blumige Duft verleiht diesem herzigen Törtchen einen sehr femininen und feinen Touch und die pastell-rosa Farbe lässt den lieblich-süßen Geschmack schon beim ersten Anblick erahnen…

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Denn nicht nur optisch kommt dieses Kunstwerk „rosig“ daher. Auch geschmacklich ist die Blume der Verliebten dabei. Da die Rose allein allerdings etwas eintönig wäre, hat sie sich hier mit der Kokosnuss zusammengetan. Die stiehlt ihr durch die neutrale Farbe auf keinen Fall die Show, unterstützt sie geschmacklich aber ganz wunderbar. Damit das Ganze auch nicht zu süß gerät, sorgen bunte Waldbeeren für die nötige Säure und Frische.

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Damit das süße Törtchen für zwei Esser nicht zu groß gerät, habe ich mich für Layer-Cake Backformen entschieden. Das sind drei runde Backformen à 20cm Durchmesser, die im Ofen nebeneinander Platz finden und perfekte Biskuitböden ergeben, die nach dem Backen genau aufeinanderpassen. So muss beim „Zusammenbauen“ auch nichts durchgeschnitten werden.

Für einen zusätzlichen Wow-Moment beim Anschneiden, habe ich die drei Böden noch im pinken Ombré-Stil eingefärbt. Die Waldbeer-Konfitüre dazwischen fügt sich farblich perfekt ein.

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Und wenn Ihr jetzt auch Eure Liebsten mit diesem zauberhaften rosa Blumenbouquet überraschen möchtet, dann geht es HIER weiter zum Rezept…

„Valentinstag #1: Rosen-Törtchen im pinken Ombré-Stil“ weiterlesen

Exotische Weihnachten mit Matcha-Tannenbäumchen

Huhu meine Lieben!


Pünktlichst zum ersten Dezember geht es diese Woche bei mir weiter mit Plätzchenrezepten, diesmal aber exotisch! Diese hübschen grünen Weihnachtsbäumchen in zauberhafter Schnee-Optik verdanken Ihre Farbe dem gemahlenen Grüntee-Pulver, auch Matcha genannt. Der färbt nicht nur ganz wunderbar Plätzchenteig, sondern verleiht den Bäumchen auch noch die besondere herbe Grüntee-Note. Zusammen mit frischer Limette und den Kokosflocken, die den Schnee darstellen, werden sie so zu wirklich exotischen Weihnachtsplätzchen, die bestimmt noch keiner kennt und die für großes Aufsehen sorgen!

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Solltet Ihr Euch mit dem Geschmack von grünem Tee aber so gar nicht anfreunden können, ist das Pulver natürlich kein Muss und kann durch Lebensmittelfarbe leicht ersetzt werden. Der Geschmack verliert damit natürlich etwas die Exotik 😉

Wenn Ihr dieses Jahr mal etwas Abwechslung auf den Plätzchenteller bringen wollt, geht es hier weiter zum Rezept…

„Exotische Weihnachten mit Matcha-Tannenbäumchen“ weiterlesen

Kokos-Limetten-Cakepops

– ein erfrischender Snack für heiße Sommertage –

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Die Sonne sticht heiß vom Himmel, von fern klingt die Melodie Eures liebsten Sommersongs, ein sanfter Windhauch trägt den Duft von Limetten und Kokos zu Euch herüber…

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HALT! Genau dieses Gefühl habe ich versucht in einem kühlen, erfrischenden Snack für Euch einzufangen.

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Um die letzten heißen Sommertage des Jahres auszukosten, wird bei uns derzeit gerne im Garten gegrillt. Ich liebe es, nach einer Grill-Session mit Freunden bis spät in die Nacht im stimmungsvollen Licht von Gartenfackeln und Kerzen draußen zu sitzen, Musik zu hören und Cocktails zu schlürfen. Dazu darf natürlich auch ein selbstgemachtes Dessert bei mir nicht fehlen! Nach einem schweren Essen muss es aber unbedingt etwas Leichtes, Frisches sein. Am liebsten auch unkompliziertes Fingerfood: Nach einem perfekten Sommerabend will doch wohl niemand Geschirr spülen müssen?

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Da Kokos und Limette für mich die ultimative Sommerkombination sind, fiel die Wahl schnell auf diese erfrischenden Kokos-Limetten-Bällchen. Selbstverständlich könnte man die auch auf Stiele stecken und sie als Cakepops anbieten.

Lust bekommen? Hier entlang zum karibischen Frische-Kick:

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Man nehme:

Für den Kuchenteig:

3 Eier

100g Zucker

1 Päckchen Zitronenzucker

Abrieb und Saft einer ½ Bio-Limette

100g Dinkelmehl

50g Kokosraspeln

Für die Creme:

200g Sahne

1 Päckchen Sahnesteif

200g Magerquark

1 Esslöffel Puderzucker

50ml Kokoslikör (ersatzweise Ananassaft)

ein wenig Limettenabrieb

75g Kokosraspeln

Zuerst heizt Ihr den Backofen auf 175°C (Ober- / Unterhitze) vor und belegt ein Backblech mit Backpapier. Außerdem wascht Ihr die Bio-Limette gründlich ab und raspelt ein wenig der Schale ab. Wie viel genau ist Geschmackssache. Außerdem presst Ihr noch den Saft einer Hälfte aus.

Jetzt schlagt Ihr die Eier zusammen mit dem Zucker, dem Zitronenzucker, dem Limettensaft und dem Limettenabrieb schaumig auf. Anschließend werden das Mehl und die Kokosraspeln untergehoben. Nachdem alles zu einer homogenen Masse verarbeitet wurde, kann der Teig auf dem Backblech verteilt und glattgestrichen werden.

Gebacken wird das Ganze für etwa 15 Minuten, bis die Oberfläche schön goldgelb aussieht.

Danach nehmt Ihr das Blech heraus und lasst es komplett auskühlen.

Währenddessen kann die Creme vorbereitet werden: Die Sahne wird zuerst mit dem Sahnesteif vermischt und dann steif geschlagen. Quark, Puderzucker, Kokoslikör  und Limettenabrieb verrühren und dann die Sahne unterheben.

Der Kuchen wird jetzt in kleine Stückchen gerupft und mit der Creme vermischt. Dann können etwa 25 Portionen abgeteilt und zu Bällchen geformt werden. Die Bällchen setzt Ihr jetzt einzeln in eine Schüssel mit den Kokosraspeln und schwenkt diese einmal herum, bis die Bällchen komplett ummantelt sind. Nehmt sie dann mit einem Löffel heraus und setzt sie in kleine Papierförmchen oder auf einen Teller.

Bis zum Servieren einige Stunden kaltstellen.

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Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmen!

Liebste Grüße,

    Eure Laura von glueckistbackbar